Teil 4: Weltwirkung (Kompetenz)

 

Herzlich Willkommen zur

Weltkunde

– Ein Einstieg zum Handlungsfeld Nachhaltigkeit mittels 40 Fragen –

Weltkunde – Startseite – https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/
Teil 1: Individueller Einstieg
https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/01_einstieg/
Teil 2: Weltlebensraum (Kontext) – https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/
Teil 3: Weltlebenswerk (Konzept) –
https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/03_konzept/
Teil 4: Weltwirkung (Kompetenz) – https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/04_kompetenz/

TEIL 4 | Weltwirkung (Kompetenz) | Fragen 31 bis 40

Caring and sharing are the defining traits of morally and emotionally mature humans.
These traits represent our true nature and are essential to the health of human society.
– David Korton –

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Es geht hier im vierten Teil um die Entwicklung und Nutzung von (Handlungs-)Kompetenzen für ein nachhaltigeres Leben. Mit Kompetenzen werden hier diejenigen Fähigkeiten angesprochen, die wir dafür einsetzen und die auf unterschiedliche Weise dazu beitragen, (Ziele zu definieren und) wertvolle Wirkungen zu erzielen; gegebenenfalls genau die (Ziele und) Wirkungen, mit denen Du Dich schon in den ersten drei Teilen der Weltkunde befasst hast. Damit kommen wir einem Leben näher, das wir zum Wohle der Menschheit und nachfolgender Generationen einsetzen und in dem wir uns zugleich wohler fühlen und ein mehr an Wohlbefinden, Glück und Zufriedenheit erfahren und empfinden können und dürfen.

Schauen wir hier – wie in Teil 3 teilweise auch – zunächst einmal auf die Wirtschaft. Zur Frage wie Nachhaltigkeit systematisch in die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen integriert wird, wird aktuell geforscht (Seeber, Hartig, Dierkes & Schumann, 2016)(Universität Göttingen, 2016) wie unter den folgenden beiden Links eingesehen werden kann:

Sicherlich lohnt es sich, in den kommenden Jahren die Ergebnisse dieses Projektes zu beobachten. Hier soll zunächst und für den Moment ein ganz pragmatischer Einstieg gewählt werden. So finden sich beispielsweidse bei Weybrecht (2014, S. 314 f.) in Verbindung mit “Skills for Sustainability” – also: Fähigkeiten für Nachhaltigkeit – in einer Unternehmensperspektive Ausführungen unter den folgenden Überschriften:

  • Influencing. The ability to influence change, influence leadership, and others who can make sustainability happen within an organization.
  • Communication. The ability to communicate at all levels of the organization with various stakeholder groups, in particular government and not for profits. The ability to communicate information to different groups in the way most relevant to those groups.
  • Knowledge. Be knowledgeable about the issues, of the business and industry, of stakeholder groups, of how to get things done within the organization, and who to work with.
  • A range of soft and hard skills. The ability to network, build consensus, project manage, exhibit leadership skills, and solve problems.
  • Global awareness. The ability to see what is happening outside the company, outside the industry, outside the country in this field.
  • Inspiration. The ability to inspire and motivate those around you, to think outside the box, to be positive but realistic.”

Insbesondere der vorletzte Punkt hierin schließt an den vorangegangenen Teil 2 (https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/) an, insoweit mit diesem Teil der Zweck der Förderung von global awareness verfolgt wird. Wie die nachfolgenden Ausführungen nun zeigen kann der aufmerksame Umgang mit unserem globalen Lebensraum mit dem aufmerksamen Umgang mit uns selber Hand in Hand gehen. Vielleicht ist diese Verbindung am Ende ja sogar eine notwendige und wir finden die Lösung primär in uns selbst und müssen uns aufmachen, neue Wege auszuprobieren, die viel mit unserem Inneren zu tun haben. Ausgehend vom Punkt influencing oben, bei dem es um Veränderung geht, sei auf die Überlegungen von Dr. Claudia T. Schmitt (2012) zur Verbindung von Sinn und Innovation hingewiesen: Vortrag “sInnovation ermöglichen” unter http://www.wertflex.de/index.php?option=com_rubberdoc&view=doc&id=80&format=raw&Itemid=112. Zum Punkt Wissen (knowledge) sei hier als ein Beispiel Renn (2014) angeführt, mit dessen Buch “Das Risikoparadox” man sich insbesondere über unsere Risikowahrnehmung informieren und einiges zur “Risikomündigkeit” erfahren und so auch hier relevantes Wissen aufbauen kann.

Erwähnung finde zu Beginn darüber hinaus das Five Capital Model, in dem sich der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Soziales deutlich wiederfinden, wie sich auch an der folgenden Beschreibung aus Weybrecht (2014, S. 16 f.) gut nachvollziehen lässt:

  • Natural capital is any stock or flow of energy and material that produces goods and services.
  • Human capital consists of people’s health, knowledge, skills and motivation.
  • Social capital concerns the institutions that help us maintain and develop human capital in partnership with others; e.g., families, communities, businesses, trade unions, schools, and voluntary organizations.
  • Manufactured capital comprises material goods or fixed assets which contribute to the production process rather than being the output itself; e.g. tools, machines, and buildings.
  • Financial capital plays an important role in our economy, enabling the other types of capital to be owned and traded. However, unlike the other types, it has no real value itself but is representative of natural, human, social, or manufactured capital; e.g., Shares, bonds, or banknotes.”

Bei der hier beschriebenen Sonderstellung des Finanzkapitals (Financial capital) unten nimmt es nicht Wunder, dass wir in Krisen geraten können, wenn wir uns eben zu sehr oder gar einzig und allein um Finanzen – als “Sekundärtugend” – kümmern, denn unter dem Strich ist festzustellen: Geld ist per se nichts Wert, sondern entfaltet einen Wert erst dadurch, dass man zurecht darin vertrauen durfte, hierfür im Tausch etwas für einen selbst Bedeutsames zu erhalten. Aber, Geld allein macht per se wohl eher nicht wirklich glücklich und sorgt für sich genommen auch nicht dafür, dass es dem Planeten Erde ‘gut geht’. Aber, es gibt Hinweise darauf, dass Geld nicht tagtäglich glücklich, aber ggf. weniger traurig macht: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136695302/Geld-macht-nicht-gluecklich-aber-weniger-traurig.html. Diskussionen, die beispielsweise im Zusammenhang mit der Arbeit des französischen Wirtschaftsnobelpreisträgers Jean Tirole gemeinsam mit dem Psychologen Roland Benabou (2006) stehen, oder auch Beiträge im Zusammenhang mit dem Buch DIE NEUE ORDNUNG DES GELDES von Thomas Mayer könnten sich hier ganz generell anschließen, was hier allerdings nicht erfolgen soll. Wir werden uns im folgenden Selbstkompetenzen und Sozialen Kompetenzen von Menschen widmen. Hier ist die Nennung der folgenden Kompetenzen bereits dieser Stelle hilfreich, die nach dem World Economic Forum (2015; 2016) – neben anderen Aspekten – zukünftig von Bedeutung insbesondere im Zusammenhang mit Sozialem und emotionalem Lernen sind:

  • Critical thinking/problem-solving
  • Creativity
  • Communication
  • Collaboration

Wenn wir Menschen gemeinsam etwas erreichen und verändern wollen, dann passen hier – ebenfalls vorweg benannt – die folgenden Worte “Aus Wertschätzung wird Wertschöpfung” von Schröder und Blank (2009, S. 1) gut in den Zusammenhang, die dies im Kontext des Personalmanagements im Krankenhaus verwenden. Gehen wir nun nach diesen einführenden Worten hier in Teil 4 der Weltkunde mittels der folgenden zehn Fragen weiter vor. Wie vor allem auch schon in Teil 1 können die folgenden Fragen Dir jeweils mehr oder weniger relevant für Dich persönlich erscheinen je nachdem, wo Du heute schon stehst.

 

Frage 31: Was ist mir selber eigentlich wirklich wichtig?

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Es ist durchaus hinterfragenswürdig, inwieweit man für andere und für den Planeten Erde da sein kann, wenn man mit sich selber nicht ,im Reinen’ und – vielleicht gerade deshalb – nur mit sich selber beschäftigt ist. Daher muss es gar nicht nur egoistisch sein, sich mit Selbstliebe zu beschäftigen wie bspw. mittels folgendem Beitrag deutlich wird http://www.gluecksdetektiv.de/selbstliebe/, in dem sich insbesondere findet: “Vergiss nicht, du bist für dein Leben und dein Wohlergehen selbst verantwortlich.” Es geht also auch darum, für sich selber, für sein eigenes Leben und für das eigene Glück Verantwortung zu übernehmen. Bei Thich Nhat Hanh (2012, S. 9) findet sich: “Um andere glücklich machen zu können, müssen wir selbst glücklich sein. Genau aus diesem Grund sollten wir uns beständig darin üben, zuerst für unseren eigenen Körper und Geist Sorge zu tragen. Nur wenn wir selbst ausreichend innere Stabilität besitzen, sind wir in der Lage, unser Bestes zu tun und uns gut um die Menschen zu kümmern, die wir lieben. [Hervorhebung ergänzt]”

CC  BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Mit der Frage dazu – und letztlich Klarheit darüber -, was Dir wirklich wichtig ist, gehst Du einen Schritt im Sinne der Anwendung des

Sustainability Action Framework


CC  BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

das weiter unten erläutert wird, denn: Nur eine ausgewogene Befriedigung von Bedürfnissen (“Balancing Needs”), die Dir und die für Dein Leben wirklich wichtig sind und/oder Dich hoffentlich auch glücklich machen, kann überhaupt nur die Aufwendung der Ressourcen unserer Erde hierfür Wert sein; wobei der Ressourceneinsatz dann möglichst effizient (“Efficiency”) und in gut definierten Stoffkreisläufen (“Designing Cycles”) erfolgen sollte. Zu Deinen Bedürfnissen Klarheit zu schaffen und zu erhalten, ist eine wichtige Aufgabe auf dem Weg in Richtung eines nachhaltigeren Lebens. Auch kann die Suche nach dem eigenen (Natur)Talent hilfreich sein (vgl. bspw. auch www.millionways.org); insbesondere auch, da in der Verwirklichung dieses Talentes die “Fußspuren” (“Foot Prints”) begründet sein können, die wir alle jeweils auf diesem Planeten hinterlassen.

Hier wird damit insgesamt nicht der Ansatz verfolgt, als persönlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung Verzicht zu fordern, sondern es wird empfohlen, sich auf für einen selber wirklich wichtiges zu fokussieren! Dass gar nicht wenige Menschen auf genau diesem Weg feststellen, dass weniger mehr sein kann, ist dann eine m. E. sehr spannende und auch empfehlenswerte Erfahrung. Beispielsweise findet sich bei Hamann, Baumann und Löschinger (2016, S. 16): “Ein nachhaltiger Lebensstil hat sehr viel Potenzial, das Leben erfüllter werden zu lassen [Hervorhebung ergänzt]”. Auch wenn der folgende Film ZEITGEIST MOVING FORWARD schon einige Jahre alt ist sowie stellenweise plakativ und vereinfachend gehalten sein mag, so kann es gegebenenfalls bei der Frage helfen, was einem selber eigentlich wirklich wichtig ist, sich diesen Film anzusehen und über die Themen und Fragen nachzudenken (zuzüglich dazu, dass Dir ggf. ja auch in den Teilen 1, 2 und 3 der Weltkunde bereits vieles begegnet ist, was Dir wirklich wichtig ist):

 

In diesem Film wird auch das Wechselspiel des Individuums mit anderen Menschen thematisiert. In diesem Zusammenhang passt m. E. der Hinweis gut, dass in den Worten von Schmitt (2014, S. 34) “Balance einen generalisierbaren Erfolgsfaktor menschlichen Handelns im Allgemeinen darstellt”, wobei dies u. a. mit folgender “Balanceheuristik” weisheitsbezogenen Verhaltens unterlegt werden kann:

Versuche Selbstinteressen und Fremdinteressen zu balancieren und zu integrieren, indem du dich selbst als einen Teil eines wertvollen Gesamtsystems betrachtest und das Funktionieren dieses Gesamtsystems zu deinem eigenen Interesse machst und indem du zielgerichtet im Rahmen des dir Möglichen Verantwortung sowohl für dich selbst (dein eigenes Wohlergehen) als auch für andere (bzw. das Wohlergehen des Gesamtsystems) übernimmst! [Hervorhebung ergänzt]

(Schmitt, 2014, S. 18 f.)

Hierin spiegelt sich ein Teil der Konzeption von Dr. Claudia T. Schmitt (2014) wider, die sie in Ihrer Dissertation ausgehend von einem philosophischen Verständnis von Klugheit mittels einer Integration psychologischer Theorien zur Weisheit entwickelt. Es können hieran insbesondere auch ganz pragmatisch einzelne hilfreiche Fragen für Dich abgeleitet werden wie bspw.:

  • Was sind Deine Selbstinteressen?
  • Wie balancierst und integrierst Du diese mit Fremdinteressen?
  • Inwieweit betrachtest Du Dich als Teil eines wertvollen Gesamtsystems?
  • Hast Du das Funktionieren dieses Gesamtsystems zu Deinem eigenen Interesse gemacht?
  • Übernimmst Du Verantwortung für die Dich selbst (Dein eigenes Wohlergehen) und auch für andere (bzw. das Wohlergehen des Gesamtsystems)?

Vielleicht mag Dir in diesem Zusammenhang auch helfen, Dich zu fragen, wo Deine eigenen Sehnsüchte liegen, und vielleicht inspiriert ja auch der folgende Song ‘Sehnsucht’ dazu, sich hiermit zu beschäftigen:

 

Gegebenenfalls können Dir hier Gedanken und der Austausch zu Fragen rund um ein bewusstes Leben hilfreich sein. Der Begriff Selbstbewusstsein besitzt mehr als eine Bedeutung und es kann sich sehr lohnen, sich einmal die Zeit zu nehmen, hierüber nachzudenken, sich auszutauschen und sein Bewusstsein zu sich selber und dazu, was einem wirklich wichtig ist, zu fördern. Einen Beitrag mag vielleicht das Nachdenken über oder auch eine ganz individuelle Antwort auf die Frage leisten, welcher Teil des eigenen Glücks sich auf andere Menschen bezieht und welcher Teil des eigenen Glücks sich allein aus der eigenen Personen speist (und dies ohne Bezug auf andere Menschen)? … Und als letzte Anregung diene hier, dass Albert Einstein einmal gesagt haben soll (hier frei zitiert), dass ein einfaches, bescheidenes Leben gut für jeden ist und zwar körperlich und mental. Diesen Gedanken zum Anlass nehmend wird hier der Hinweis auf das folgende Video von Günter Spitzing (www.zukunft-irular.de) gegeben. Aus seiner langjährigen Arbeit heraus, die er und seine Mitstreiter für die und gemeinsam mit den Irular in Indien leisten, und im Bewusstsein über den heutigen Zustand des Planeten Erde ist unmittelbar einsichtig, dass in der heutigen Zeit sicher nicht wenige Menschen bezüglich des Umgang mit der Natur, mit sich selbst und mit anderen viel von Ureinwohnern lernen können, wenn sie denn wollen und den Zugang zu entsprechendem Wissen und entsprechenden Erfahrungen haben.

 

Der Verein Zukunft Irular e. V. (www.zukunft-irular.de) freut sich, wenn Interessierte mehr erfahren möchten und den Kontakt aufnehmen. Es wurde bereits in Teil 1 angeführt, dass heute auch der Weltklimarat darauf hinweist, dass ein holistisch geprägtes Weltbild bezüglich Gemeinschaft und Umwelt – wie es beispielsweise Eingeborene lokal und traditionell verankert pflegen – eine wichtige und zu wenig genutzte Ressource für die Begegnung des Klimawandels sein kann.

Vielleicht kann es auf dem Weg zu einer Antwort auf Frage 31 ganz hilfreich sein, wenn Du Dir einmal die Fragen aus der Weltkunde vor Augen führst, die Dich besonders interessiert und bewegt haben. An dieser Stelle sei zudem einmal auf die Abbildungen zu Frage 1 und Frage 9 in Teil 1 (https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/01_einstieg/) und die dortigen Ausführungen hierzu verwiesen:

imageCC  BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

 

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In Überleitung zur nächsten Frage ist am Ende auch klar, dass wir das, was wir verändern wollen, auch in unseren Alltag hier in Europa integrieren müssen.

 

Frage 32: Wie integriere ich neue Verhaltensweisen nachhaltig in meinen Alltag?

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Schaffung von Ritualen

Eine mögliche Antwort auf diese Frage ist sicherlich die Schaffung von Ritualen im Alltag. Bei Tal Ben-Shahar (2010, S. 31 ff.) erfährt man einiges zur Funktion von Ritualen, um glücklicher zu werden, und insbesondere dazu, dass Spontanität und Kreativität von Ritualen profitieren können; so ungewöhnlich dies im ersten Moment auch wirken mag. Ohne Rituale besteht die Gefahr, dass wir am Ende Bedeutsames nicht tun und die “kreativsten Individuen – seien es Künstler, Geschäftsleute oder Eltern – haben einen bestimmten Tagesablauf, dem sie folgen” (Ben-Shahar, 2010, S. 33 f.). Am Ende von Abschnitt

01 Individueller Einstieghttps://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/01_einstieg/

hast Du schon ein mögliches Ritual kennen gelernt und zwar das Führen eines Dank-Tagebuchs. Natürlich gibt es viele weitere mögliche Rituale. Einige finden sich beispielsweise unter http://afschin.com/rituale-im-alltag/ (Rituale im Alltag – 7 Rituale, die dein Leben verändern können). Nach Hamann, Baumann und Löschinger (2016, S. 66 ff., S. 76 f.) kann die Etablierung neuer Gewohnheiten durch die Befassung mit (über Ziele hinausgehenden) Implementationsabsichten und Erinnerungshilfen/Prompts (bspw. Merkzettel am Computer) unterstützt werden, wobei zusätzlich das Durchbrechen alter Gewohnheiten beispielsweise durch kritische Lebensereignisse genutzt werden kann, womit dann idealerweise neues Verhalten mit positiven Erfahrungen und übertroffenen Erwartungen verknüpft wird. Frau Prof. Dr. Englert (2012, S. 100 f.) gibt zur Festigung von Erfolg bei der Reduktion von Körpergewicht die Empfehlung “Schaffen Sie Rituale”, womit zum nachfolgenden Abschnitt mit Blick auf Ernährung übergeleitet ist.

Ernährung als Beispiel für ein komplexes Handlungsfeld

Es kann beispielweise ein erstes funktionsfähiges Ritual sein, für die Umstellung auf eine gesündere Ernährung anstelle der Aufnahme fester Nahrung in jedem Moment, in dem einem manchmal ja auch einfach nur aus Lust und Laune danach ist, das eine oder das andere mal einfach lieber zwei Glas Wasser zu trinken: vgl. unter

https://sinnwissen.files.wordpress.com/2015/05/eigene_erfahrung_2013.pdf
(und hierin die Methoden der zwei Glas Wasser und der 20 guten Gründe),

ohne dies wiederum zu übertreiben und ohne eine hinreichende und ausgewogene Ernährung zu vernachlässigen. Auch kann gegebenenfalls die Methode der 20 guten Gründe helfen (vgl. ebenfalls unter https://sinnwissen.files.wordpress.com/2015/05/eigene_erfahrung_2013.pdf), Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten herbeizuführen. Jeder muss wohl selber auf die Suche nach Ritualen oder anderen Ansätzen gehen, die für ihn persönlich funktionieren, und hierfür einfach auch mal das eine oder andere ausprobieren. Hier können dann auch Ideen für Neues aufkommen wie bspw. grüne Smoothies (http://www.brunch-und-fruehstueck.de/gruene-smoothies-tolle-rezepte-fur-einsteiger/) oder – wie sich populär beschrieben beispielsweise durch Gottschling, Jung und Strobel (2016, S. 85 ff.) findet – Clean Eating (insb. “unverarbeitete Lebensmittel, […] frei von Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern […] eigenhändig verarbeitet” wie Saisongemüse aus der Region) und Intervallfasten (auch “dauerhaftes Teilzeitfasten” als Weglassen einer Mahlzeit am Tag oder tageweiser Umstieg auf Saft und Suppe). Zum Intervallfasten wird hier der Hinweis auf nachfolgenden Videobeitrag von Prof. Dr. Stephan Herzig gegeben:

Intervallfasten – Hungern für die Gesundheit from Helmholtz Zentrum München on Vimeo.

(vgl. auch den Artikel von Fuhrmeister et al. unter: http://embomolmed.embopress.org/content/8/6/654?ijkey=9281c5a04b7fb07efc487bfbd9a709d799a0a33a&keytype2=tf_ipsecsha)

Das Handlungsfeld Ernährung verbindet die Handlungsfelder Gesundheit und Nachhaltigkeit, wie auch nachfolgend noch weiter deutlich wird. Bei Harre (2012, S. 7) zeigt sich dies beispielsweise auch im folgenden Satz: “Let’s face it, sustainability is like weight loss – if we want to maintain it, we’ll always have to work at it.” [Hervorhebung ergänzt] Wo wir gerade bei gesunder Ernährung sind: Oftmals heißt es, dass gesunde Ernährung zeitaufwändig ist. Dann ist es hilfreich, wenn sich Initiativen finden, die gesundes Essen effizient an die Frau und an den Mann bringen wollen. Sei aufmerksam, was an neuen Initiativen in Deiner Umgebung entsteht, die Dir helfen können, nachhaltiger zu leben und zugehörige Rituale in Deinen Alltag zu integrieren. Bei Hamann, Baumann und Löschinger (2016, S. 79 ff.) findet sich im Zusammenhang mit der Förderung nachhaltigen Handelns und positiver Emotionen, was viele von uns sicherlich auf die eine oder andere Weise schon erlebt haben: “Leckeres Essen und Trinken sind außerdem eine einfache Methode, um eine positive Grundstimmung zu schaffen” [Hervorhebung ergänzt]. Dafür, sich mit Ernährung zu befassen, spricht auch, dass nach Renn (2014, S. 131)

  • falsche Ernährung

neben

  • Rauchen,
  • übermäßigem Trinken und
  • mangelnder Bewegung

zu den vier Grundproblemen im eigenen Verhalten gehört, auf die zusammen zwei Drittel aller frühzeitigen Todesfälle zurückgeführt werden können. Wir können heute “durch unser eigenes Verhalten mehr als jede Generation vor uns das gesundheitliche Schicksal in unserem eigenen Lebensverlauf mitbestimmen” (Renn, 2014, S. 132 f.) und durch gesunden Lebensstil unsere Lebenserwartung je nach Studie wohl um bis zu etwas mehr als 4 Jahre verbessern (Renn, 2014, S. 132). Hierbei handelt es sich um Erkenntnisse auf Grundlage von Statistiken.

Auch die Beschaffung von Nahrungsmitteln mit weniger Verpackung ist ein Ansatz, den man für sich ausprobieren kann. Folgendes Video informiert hierüber:

 

Wo wir gerade bei Ernährung sind, lohnt der Hinweis auf den Kurs Menschliche Ernährung und ökologische Folgen von Prof. Dr. Klaus Hahlbrock aus dem Jahr 2013, der sich auf der Plattform www.va-bne.de findet. In der zweiten Episode (Was kann jeder einzelne tun?) werden für die Zukunft folgende Notwendigkeiten beschrieben:

  • Bewusstseins- und Verhaltensrevolution,
  • Übergang zu Gemeinsinn und Vorsorge als nächsten Schritt der menschlichen Evolution und
  • eigene Konsummuster im Sinne einer nachhaltigen Lebensweise kritisch reflektieren und Veränderungen angehen.

Dies stärkt insbesondere den Ansatz, am Verständnis für die Gesamtzusammenhänge anzusetzen (vgl. auch global awareness oben), woraus ein möglicher Antrieb für die konkrete Verhaltensänderung entstehen kann. Einige Einzelheiten erfahren Sie in folgendem Video:

 

Auch das folgende Interview mit Prof. Hahlbrock ist in diesem Zusammenhang lohnenswert:

 

Wie auch an diesem Interview einmal mehr zu erkennen ist, haben wir es hier mit einer komplexen Themenstellung insgesamt zu tun, denn Prof. Hahlbrock kommt hier zum Abschluss seines Kurses über menschliche Ernährung vor allem auch auf die Rolle von Politik, Wissenschaft und Bildung zu sprechen. Auch die Sendung ‘hart aber fair’ hat sich mit Ernährung beschäftigt:

 

Am Beispiel einer sich bereits bis hier abzeichnenden Vielfalt an Überlegungen, die allein schon ausgehend vom Thema Ernährung entsteht, zeigt eines deutlich: Es macht Sinn, sich die vielfältigen Auswirkungen des eigenen Verhaltens nach und nach vor Augen zu führen. Mindestens für diejenigen, die sich bereits mit Inhalten analog der Teile 1 bis 3 der Weltkunde beschäftigt haben, ist auch der folgende Zusammenhang von Ernährung und Treibhausgas-Emissionen keine Überraschung mehr. Für eine Verhaltensänderung mag es hilfreich sein, sich einige Werte für Treibhausgas-Emissionen vor Augen zu führen, die sich nach Hirschfeld et al. (2008) unter den dort beschriebenen Studienbedingungen hier an einigen Beispielen wie folgt darstellen:

Dieses Produkt …                … führt zu (Werte in CO2-äquivalent):
1 Kg Winterweizen              0,14 – 0,37 Kg Treibhausgas-Emission
1 Kg Schweinefleisch          1,70 – 2,79 Kg Treibhausgas-Emission
1 Kg Milch                               0,63 – 0,70 Kg Treibhausgas-Emission
1 Kg Rindfleisch                    3,1 – 16,8 Kg Treibhausgas-Emission

Die Spannbreiten an Werten resultieren aus unterschiedlichen Verfahren, die mal mehr und mal weniger ökologisch ausgerichtet sind. Bei diesen Werten, die in der Zwischenzeit auch schon einige Jahre alt sind, verwundert vor allem auch nicht, dass um das Jahr 2010 herum pro Mensch im Jahr durchschnittlich bereits ungefähr 7 Tonnen CO2-Äquivalent emittiert wurden (vgl. für die Werte 49 Gt Emission CO2-Äquivalent bei ungefähr 7 Milliarden Menschen Bevölkerung den Teil 2: Weltlebensraum (Kontext)https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/). Wie sich auch in den Werten in der Tabelle oben wiederspiegelt, gehört vor allem Fleisch zu den Nahrungsmitteln, die mit nicht geringen Treibhausgas-Emissionen einhergehen. In diesem Zusammenhang ist das folgende Video auf dem YouTube-Kanal des WWF Deutschland interessant:

 

Sich großer Zusammenhänge und hiermit verbundenen Notwendigkeiten bewusst werden

Manchmal hilft für die konkrete Veränderung im Alltag vielleicht auch das Wissen dazu und die feste Überzeugung davon, dass sich in Zukunft vieles ändern muss und wird. Wenn dies so ist, dann kann sich jeder selber entscheiden, ob er zu denen gehört, die Ihr Verhalten so lange nicht ändern, bis die Umstände einen irgendwann dazu zwingen, oder ob man bereits vorher einiges an Veränderung ausprobiert und umsetzt, wobei man dabei ja durchaus einiges entdecken kann, was einem gut tut und worüber man am Ende froh ist. Das sich vieles ändern wird, erklärt in folgendem Video auch Prof. Miegel zur Mitte des Jahres 2013 insbesondere auch in Verbindung mit “Born to shop!” und “Das, was ist, wird nicht sein!“:

 

In diesem Video sagt Meinhard Miegel auch einiges zur Währung Euro. Daher sei hier angemerkt, dass hier keineswegs die Meinung vertreten wird, dass der Euro-Raum verändert werden müsste. Aber, es wird hier durchaus für wichtig erachtet, dass sich alle Partner an einer Währung den möglichen Folgen einer gemeinsamen Währung mit aller Konsequenz bewusst sein sollten, wenn man diese denn in einem gemeinsamen Währungsraum sinnvoll nutzen möchte.

Die Herausforderung annehmen

Wie wir am Beispiel Ernährung gesehen haben, sind mit einzelnen Themen die vielfältigsten Überlegungen verknüpft. Man kommt bildlich gesprochen schnell vom ‘Hundersten ins Tausendste’ und genau dies ist für erfolgreiches Wirken im Handlungsfeld Nachhaltigkeit typisch. Sich diese Gedanken zu machen und sein Verhalten neu auszurichten, ist für uns alle komplex, gar nicht so einfach und herausfordernd sowie zuweilen und für viele durchaus unbequem. Aber wer hat gesagt, dass das Leben immer einfach sein würde. Vielleicht öffnet auch das nachfolgende Video mit dem Song ‘Ein langer Weg’ für den ein oder anderen Gedanken in die Richtung, sich Herausforderungen zu stellen und eine wunderbare Zukunft, die sich zum Ende des Videos hin ergibt, zuzulassen: 

 

Es sind wohl heutzutage wahrlich nicht die Zeiten, sich auf Errungenschaften von Menschen in der Vergangenheit ‘auszuruhen’. Jede Generation hat wohl Ihre Herausforderung. In einer Welt mit einem dankenswerterweise hohen Grad an Freiheit des Individuums wie hier in Mitteleuropa, muss sich die Notwendigkeit von Veränderungen wohl in den Köpfen einer Vielzahl an Menschen verankern, die dann gemeinsam an einem Strang ziehen. Dies muss sicherlich nicht verbissen, aber hoffentlich mit Konsequenz erfolgen.

Der eine oder andere mag sich vielleicht fragen: Muss man dies denn alles als schwer und herausfordernd ansehen? Nein, muss man nicht! Wichtig ist aber, dass etwas geschieht! Wem es leicht fällt, seine Gewohnheiten zu ändern, umso besser 😉 Richtig ist aber auch, dass das Leben nicht jeden Tag ein ‘Picknick’ sein muss und dass man an der selbst gesteckten Herausforderung eines nachhaltigeren Lebens wachsen kann und darf.

 

Herausforderungen mit Kreativität begegnen, mit Mitgefühl verbinden … den Geist wachsen lassen …

An dieser Stelle wird eine Verbindung zu folgendem Video herstellt, das hier für sich sprechen soll:

 

Frage 33: Dabei ist es sicher hilfreich, sich intensiv auf das ‘Hier und Jetzt’ fokussieren zu können, oder?

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Die Vergangenheit war und die Zukunft wird noch sein. Daher ist das ‘Hier und Jetzt’ dasjenige, in dem Du lebst und Dein Leben verändern kannst. Helfen kann einem,

  • wirklich im Moment zu leben, diesen mit all seinen Sinnen bewusst zu erleben und so wie er ist anzunehmen,

imageQuelle: https://www.facebook.com/#!/Smiley.des.Tages
27. August 2014

  • aus jedem Moment, von dem aus sich jeweils eine großartige Zukunft für Dich entwickeln kann, das beste zu machen.

“Achtsamkeit bedeutet, vollkommen im Hier und Jetzt anwesend zu sein, in Berührung zu sein mit dem, was in uns und um uns herum geschieht” (Thich Nhat Hanh, 2012, S. 9 f.). Bei Koheil (2013) findet sich folgende Weisheitsgeschichte:

Ein Wanderer fragte einen vorbeiziehenden Schäfer:
“Wie wird heute das Wetter?”

“So, wie ich es gern habe”, antwortete der Schäfer.

“Woher weißt du, dass das Wetter so sein wird, wie du es liebst?”

“Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gern möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher, dass das Wetter heute so wird, wie ich es mag.” 

Vielleicht mag auch der nachfolgende Song ‘Wunderbar’ eine Stimmung des sich ganz dem Moment Hingebens unterstützen können:

 

Die einfachen Dinge des Lebens zu genießen ist einer unter mehreren sicherlich nicht unwesentlichen Gedanken im Zusammenhang mit der Erlangung eines nachhaltigeren Lebensstils. Ein Einstieg hierzu kann beispielsweise auch mittels http://www.mindnaturesociety.com/positive_psychology oder auch mittels http://www.geo.de/GEO/natur/green-living/psychologie-und-nachhaltigkeit-mal-einen-gang-zurueckschalten-77245.html gefunden werden. Auch unter http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/medizin/psychosomatik/index.jsp finden sich ggf. ganz interessante Hinweise.

Ein Ansatz, der die Frage nach einem Moment, von dem aus sich Deine Zukunft völlig neu erschließen kann, zu systematisieren sucht, ist die Theorie U von Otto Scharmer, die unter http://vimeo.com/27374199 in einem Video von Bernd Österreich vorgestellt wird. Dies könnte für den ein oder anderen durchaus spannend sein. Hierbei geht es darum, die Stimme des Urteilens, die Stimme des Zynismus und die Stimme der Angst zu überwinden, die uns auf dem Weg zur Veränderung im Wege stehen können, um letztlich dahin zu gelangen, etwas neues zu kreieren.

Ganz im Hier und Jetzt sein zu können, muss nicht ausschließen, dass man Pläne für die Zukunft macht und sich Ziele setzt, was mit der nachfolgenden Frage aufgegriffen wird.

 

Frage 34: Wie gelange ich zu für mich richtigen Zielen, um letztlich mittels Umsetzung dieser Ziele Wirkung zu erzielen?

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Zielen wird unter bestimmten Voraussetzungen eine gewisse Erfolgswirkung zugesprochen; manchmal auch recht deutlich wie beispielsweise bei Tal Ben-Shahar (2010, S. 105): “Im Allgemeinen haben Menschen, die sich Ziele setzen mehr Erfolg im Leben als andere. Klare, fest umrissene und herausfordernde Zielsetzungen mit einem genauen Zeitplan und einer exakten Auflistung der einzelnen Schritte, führen zu besserer Leistung und größerem Erfolg.”

Ziele sind fester Bestandteil zweier Modelle, die hier vorgestellt werden sollen. Dies ist zunächst einmal das IAZW-Modell (Informieren, Austauschen, Ziele setzen, Wirkung erzielen) mit folgender Gestalt

IAZW-Modell

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 CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

das auf den Dimensionen Verbindung und Wachstum fußt, die für uns Menschen von grundlegender Bedeutung sind, wie bspw. Prof. Dr. Gerald Huether im Video unter folgendem Link aufzeigt und einmal mehr bestätigt: http://www.denkwerkzukunft.de/konferenz/2011/huether/. Die “Wachstumsdimension” in diesem Modell kann für ein ganzes Spektrum an Überlegungen stehen; so insbesondere auch für solche Überlegungen im Zusammenhang mit einer Selbstaktualisierungstendenz des Menschen nach Carl Rogers: vgl. hierzu im Internet bspw. Wolfgang Keil (http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/studium/umwelt_medizin/psymed/artikel/a3oegwg.pdf) und Dieter Tscheulin (http://www.psychologie.uni-wuerzburg.de/i4pages/Tscheulin/Rogers_Inkongruenzentwicklung.ppt).

Das zweite Modell, das hier sogenannte Sustainability Action Framework,

SUSTAINABILITY ACTION FRAMEWORK

imageCC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

zeigt zusammenfassend strategische Denkrichtungen aus folgenden Quellen auf: Für Unternehmen finden sich bei Schaltegger (2013) unter http://www.youtube.com/watch?v=4Q_15VmhH28 Ausführung mit Blick auf Konsistenz-Strategie, Suffizienz-Strategie und Effizienz-Strategie. Ebenfalls im Zusammenhang mit Unternehmen kann man sich bei Bruch und Kunz (2009, S. 8) über die “Killing-the-Dragon”-Strategie als Mobilisierung durch sich “abzeichnende Bedrohungen” und über “Winning-the-Princess”-Strategie im Sinne einer Mobilisierung durch “faszinierende Zukunftschancen” informieren. Mit Blick auf Nachhaltigkeit (Sustainability) steht im Zentrum der Überlegungen und damit auch des Sustainability Action Framework der ökologische Fußabdruck (ecological footprint,  www.footprintnetwork.org/de/, www.footprintnetwork.org/en/).

Das  Sustainability Action Framework spricht modellhaft mögliche Zielinhalte an und zwar nicht nur Bedrohung abwendende, sondern vor allem auch positiv faszinierende. Man kann sich auf dem Weg der Festlegung seiner persönlichen Ziele fragen,

  • welche Bedürfnisse man wirklich hat,
  • welche natürlichen und anthropogenen Kreisläufe zur Befriedigung dieser Bedürfnisse notwendig und wie nachhaltig diese Kreisläufe ausgestaltet sind sowie,
  • ob man die Nutzung der natürlichen Ressourcen effizienter gestalten kann.

Im Zentrum des Sustainability Action Framework finden sich die Fußspuren (engl.: Foot Prints), die wir auf dieser Erde hinterlassen möchten, wobei hiermit sowohl der ökologische Fußabdruck (vgl. Abschnitt 02 Weltlebensraum (Kontext)https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/) wie auch alle anderen Fußspuren wie beispielsweise Gedankengut, Kunstwerke, Nachkommen, usw., die wir auf der Erde auch über unsere Lebensspanne hinaus hinterlassen, gemeint sind. Auf dem Weg in Richtung der Erarbeitung der eigenen Ziele können letztere Überlegungen durchaus im Zentrum stehen; wenn der eigene Geist hieran wächst und sich entfaltet, steht beispielsweise allzu übermäßiger Konsum gegebenenfalls entsprechend weniger Vordergrund.

Folgende Abbildung stellt diese beiden Modelle in einen visuellen Zusammenhang als Ansatz, der der Weltkunde zu Grunde liegt:

imageCC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Wie an dieser Abbildung zu sehen ist, ist die Grundlage für die Gestaltung der vier Teile der Weltkunde das 3K-Konzept (Kontext, Konzept, Kompetenz) oder englisch auch das 3C-Concept (Context, Concept, Competence):

3C-Concept (3K-Konzept)

imageCC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Entlang der Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales oder Natürliche Ressourcen, Wirtschaft und Mensch/Gemeinschaft (vgl. vorletztes Bild) oder auch Planet, Profit und People zeigt eine lehrnahe Untersuchung unterschiedliche Zielmuster (nachfolgend ein Beispiel):

Zielmuster1(Quelle: https://sinnwissen.files.wordpress.com/2016/02/ergebnisse_ziele_2014.pdf)

   CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Über Ziele haben sich bereits viele Menschen Gedanken gemacht und es kann sich lohnen, dass Du Dich selber einmal nach Gedanken und Konzepten zu Zielen umschaust. Beispielsweise findest Du unter http://www.ichraum.de/ziele-erreichen/ eine ganz anregende Infographik zum Thema “Ziele erreichen”. Aus einer wissenschaftlich-empirischen Perspektive finde Erwähnung, dass man nach Locke und Latham (2002, S. 705 f.) Ziele nicht allzu einfach zu erreichen wählen sollte dann, wenn man Anstrengung und Leistung erreichen möchte. Also, vielleicht nimmst Du Dir etwas anspruchsvolles vor und überlegst Dir, wie Du dies erreichen kannst (Welche Schritte sind notwendig?), bis wann Du dies erreichen möchtest und welche Unterstützung und Rahmenbedingungen Du hierzu benötigst? Wer noch mehr über Ziele wissen möchte, kann hier einiges erfahren: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2789/pdf/DISSRD.pdf. Nach allem Nachdenken muss man am Ende dann irgendwann auch im Tal der Wirklichkeit ankommen und aus den eigenen Zielen Handeln und Wirken werden lassen.

 

 

Frage 35: Wie kann ich mir Anregungen von anderen holen, vernetze mich sinnvoll und finde Mitstreiter für die Erreichung meiner Ziele?

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Sich in seiner Umgebung nach Menschen umzusehen, mit denen man mindesttens ein Stück eines Weges gemeinsam gehen kann, kann dabei helfen, dass man mit seinen Zielen und Aktivitäten nicht alleine ist und dass sich Stärken und Schwächen von mehreren Menschen ergänzen bzw. ausgleichen können. Sich mit Menschen in seiner Umgebung zusammenzutun kann auch dazu führen, sich stärker als bislang in der Region um einen herum zu verankern.

Sich in der Region zusammentun/regionales Engagement

Regionalität bezogen auf regionale Gemeinschaft und Wirtschaft umfasst wichtige Gedanken im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit, denn bspw. müssen alle Güter, die aus der Region kommen und zugleich auch Bedürfnisse direkt in der Region befriedigen, keine langen Wege zurücklegen und verursachen damit auch keine Emissionen von Treibhausgasen durch lange Transportwege um die halbe Welt. Zugleich bietet der Austausch mit Menschen in der Region, in der man lebt, die Möglichkeit, sich gegenseitig über Ansätze eines nachhaltigen Lebens aus erster Hand zu informieren und von hier aus letztlich “vom Handeln zum Handeln zu kommen”, um hier die Worte von Michael Otto im Video unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=j3E7m9sCoYg (Otto, 2015, Minute im Video: 6:23) zu verwenden. Ein Beispiel für regionale Veranstaltungen sind die Marienthaler Gespräche – Erfahrungsaustausch zu nachhaltigem Leben und Sinnsuche, wobei die Termine sich jeweils hier im Sinncafe finden: https://sinncafe.wordpress.com/termine/.

Wer sich für regionales Engagement für Nachhaltigkeit in der Gemeinschaft interessiert, kann sich ggf. einmal die folgenden beiden Videos ansehen:

In Transition 1 with German Subtitles from Transition Towns on Vimeo.

Und vielleicht bietet auch dieses Video Anregung:

LEGO Foundation Awards Carla Rinaldi, President of Reggio Children, 2015 LEGO Prize from LEGO Foundation on Vimeo.

Mit den nachfolgenden Ausführungen soll nun ein anderer Aspekt im Vordergrund stehen und zwar die Möglichkeiten des Internets. Dabei sei vorausgeschickt, dass man jeder Form von virtueller Welt im Vergleich zur realen Welt stets mit einer besonderen Aufmerksamkeit begegnen sollte, denn die virtuelle Welt kann die eigene Weltsicht schon auch verzerren: So gibt bspw. bezogen auf das Fernsehen Prof. Dr. Ortwin Renn (2014) den Hinweis, dass er einmal mit untersucht und den Vergleich angestellt habe, dass in der realen Welt in Deutschland 1,8 Morde pro Tag geschehen, während im Fernsehen ungefähr 55 Morde pro Tag zu sehen sind. Hierin liegt m. E. kein Grund, sich nicht auch mit dem Internet zu beschäftigen, wohl aber ein Grund dafür, hierbei stets auch besonders aufmerksam zu sein und dort vorhandene Informationen sowie die eigene Sicht hierauf kritisch zu reflektieren.

Social Media/Web 2.0

Auch social media und das Web 2.0 stellen Möglichkeiten bereit, sich auszutauschen – und dabei gegebenenfalls Menschen zu treffen, mit denen man ein Stück Lebensweg gemeinsam geht, – und Dinge zu erfahren, die einem weiterhelfen, ein wohlbefindliches und zugleich möglichst nachhaltiges Leben zu führen. Es sind manchmal ganz einfache Worte und Bilder, die einem ein Stück weiterhelfen. So mag für manch einen beispielsweise der Smiley des Tages in facebook etwas sein, der am 25. August 2014 das folgende Bild veröffentlichte:

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(Quelle: https://www.facebook.com/#!/Smiley.des.Tages, 25. August 2014)

Einige weitere Beispiele sind:

image   image   image   image

Quellen von links: https://www.facebook.com/#!/RichtigGutEssen, https://www.facebook.com/#!/Smiley.des.Tages (2x), ganz rechts mit freundlicher Erlaubnis von Jan Rieckhoff hier positioniert im Sinne von: “Veränderung braucht Basis”

Natürlich spielen die Möglichkeiten der Internettechnologie auch eine große Rolle im Zusammenhang mit einer professionellen Perspektive des E-Learnings, wie dies bspw. im Hochschulsektor diskutiert wird. Hierzu können Publikationen und Informationen wie die unter den folgenden Links hinterlegten einen Einstieg liefern:

Darauf, dass einen der eigene Umgang mit sozialen Medien durchaus auch mal nachdenklich stimmen darf, macht das folgende Video auf eine ganz eigene und auch humorige Weise aufmerksam:

 

Daher sollten wir gut überlegen, wie wir digitale Medien sinnvoll einsetzen. Wie dies in der Schule sinnvoll geschehen kann, zeigt einem Prof. Dr. Christian Spannagel in folgendem Video mit dem Titel “10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule” (Spannagel, 2014):

Der von Christian Spannagel gesprochene Text wurde bebildert
und auf YouTube gestellt durch Oliver Tack.

Motivation zur Zusammenarbeit mit anderen

Jeder kann sich einmal selbstkritisch fragen, warum er eigentlich mit anderen kooperiert. In der Psychologie wurde herausgefunden, dass Menschen zusammenarbeiten aus der Motivation etwas für die eigene Gruppe zu tun oder aus der Motivation etwas gegen Menschen außerhalb der eigenen Gruppe zu tun (Künzel, 2014, S. 8 f.). Es erscheint für einen Ansatz, die Welt für die Menschheit insgesamt, als Lebensraum lebenswert zu erhalten, wenig hilfreich, gegen andere Menschen zu arbeiten; jedenfalls dann, wenn es nicht um ein faires gegeneinander Antreten vielleicht im Wettbewerb geht, um hierdurch die beste Leistung wiederum zum Wohle aller zu erzielen. Die Situation auf unserem Planeten Erde erfordert nach Otto Scharmer allerdings eine neue Form an Zusammenarbeit und an Bewusstsein (Ecosystem-Awareness)

 

Glücklich kann sich schätzen, wer mit anderen Menschen große Schritte und ein Stück des Weges zusammen gehen kann und dies hoffentlich auch mit einer gewissen Leichtigkeit 😉

 

 

Frage 36: Wie finde ich und wie erhalte ich mir Freiräume für das, was mir wichtig ist?

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Die aktuelle Entwicklung, die auch durch eine zunehmende Digitalisierung unseres Lebens gekennzeichnet ist, kann gegebenenfalls weitreichende Veränderungen mit sich bringen. Eine recht nahbare Beschreibung hierzu liefert Gunter Dueck in einem Artikel in DIE WELT, der unter dem folgenden Link abrufbar ist:

http://hd.welt.de/ausgabe-b/thema-des-tages-b/article131939620/Freuen-wir-uns-doch-ueber-den-radikalen-Wandel.html

Es ist gut möglich, dass die Anforderungen an uns Menschen auch von heute aus gesehen zukünftig komplexer werden. Umso mehr können sich diejenigen glücklich schätzen, die einen Job gefunden haben, der gut zu Ihnen passt, und der mindestens einen Teil von dem ausmacht, was einem wichtig ist. In diesem Zusammenhang ist die folgende Frage von Scott Dinsmore zum Thema seines TED-Talks “How to find work you love” (http://www.ted.com/playlists/313/talks_to_help_you_find_your_pu), mit der er seinen Talk schließt: “What is the work you can’t not do?”

Dies alles – wie auch mögliche soziale Innovationen -, wie sie zum Beispiel unter dem Stichwort “Augenhöhe” in folgenden Video in Vorbereitung zu einem Film zur Sprache kommen – der Film ist in der Zwischenzeit zu finden unter: https://augenhoehe-film.de/) –

AUGENHÖHE – Projektbeschreibung from Daniel Trebien on Vimeo.

spricht dafür, dass wir auch in Zukunft einer erhöhten Orientierungsnotwendigkeit ausgesetzt sein könnten und möglichst klare Vorstellungen zu unseren Stärken und Schwächen sowie zu unseren Zielen und Grenzen brauchen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Neue Gedanken wie beispielsweise ein Miteinander “auf Augenhöhe” im letzten Video mögen Überzeugendes an sich haben [und dies insbesondere auch in einer Situation, in der man erhöhten Anforderungen und einer erhöhten Komplexität gerecht werden muss, auf den ersten Blick bereits angemessen wirken] und vielleicht auch zu neuen Maximen eines zukünftigen Miteinanders werden; gleichwohl gehen hiermit sicherlich auch noch viele Fragen einher wie bspw. ob “Augenhöhe” sich allein auf die Verantwortung für den Einsatz der eigenen Arbeitsleistung oder bspw. auch auf Fragen der Verteilung von Geschäftsrisiken in gleicher Weise bezieht o.ä. Auch Beiträge wie unter dem Link https://spielraum.xing.com/2014/09/auf-der-suche-nach-dem-darum/ verdeutlichen die Bedeutung, die Fragen rund um die eigene Orientierung heute zukommt.

In welche Entwicklungen derartige Innovationen am Ende auch immer münden werden, erscheint bereits heute ein Plädoyer dafür gerechtfertigt, dass es gut ist, wenn Menschen sich über die Anforderungen, die an Sie gestellt werden, bewusst werden, ebenso wie über die eigenen Stärken und Schwächen, Ziele und Grenzen sowie am Ende die Kompetenzen, die einem helfen, sich in der zunehmenden Komplexität hierin zurecht zu finden.

image   CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Individuelle Freiräume schaffen und erhalten, kann auch bedeuten, etwas, was einem wichtig ist, anders zu machen, als andere dies erwarten und es eben auch trotz dieser Erwartung von anderen anders zu machen. Dies muss man vielleicht auch einfach mal aushalten und es kann etwas an “sozialer Gynmastik” notwendig sein, wie es der Soziologe Harald Welzer einmal ausgedrückt hat. Frag Dich vielleicht mal, was Du anders machst als andere es erwarten, weil es Dir wichtiger ist, es anders zu machen, als es Dir etwas bedeutet, was andere darüber denken. Wie fühlt sich dies insgesamt für Dich an? … In diesem Zusammenhang kann es gegebenenfalls auch nicht schaden, sich mal in den Bewusstseinswissenschaften umzuschauen. Unter http://ab-wissenschaften.de/index.php?id=forschung findet sich im unteren Bereich bspw. das Themenfeld “Bewusstsein in Kultur und Gesellschaft“. Schattenkompetenzen sind ein Ansatz und eine Möglichkeit, mit einer Situation umgehen zu lernen, in der man insgesamt und in aller Umfassung nicht erfüllbaren Anforderungen ausgesetzt ist:

“Der Begriff der Kompetenzentwicklung ist zentral geworden für die erfolgreiche Unternehmensgestaltung. So werden neben Fachkompetenzen und einer langjährigen Erfahrung von Mitarbeitern ebenso soziale Kompetenzen, Handlungskompetenzen und kommunikative Kompetenzen erwartet und geschult. Gleichzeitig ist die derzeitige Unternehmenskultur durch ein hohes Maß an Erwartungen und Ansprüchen gekennzeichnet. Diese bilden ein Wertesystem der Perfektion, der Zuverlässigkeit, der Flexibilität, der Schnelligkeit, der Effizienz, der Kontrolle, Sicherheit und der Kompetenz. Da die wenigsten Menschen diesen Ansprüchen gerecht werden können, ist das Scheitern ein unabdingbarer Begleiter vieler Mitarbeiter, wobei für das Coping oft unzureichend professionelle Hilfe zur Verfügung steht. Was Menschen daher lernen müssen, sind nicht nur Copingstrategien, sondern ebenso Fähigkeiten, durch die wir in der Lage sind, innerhalb eines nicht erfüllbaren Wertesystems ein erfülltes, zufriedenes und glückliches Leben zu führen. Diese Fähigkeiten sind sogenannte Schattenkompetenzen, die auf einem menschenwürdigen Wertesystem basieren und in der Lage sind, Ansprüche zu relativieren und Eigeninitiative zu motivieren. Zu den Schattenkompetenzen gehören z.B. Ungewissheitstoleranz, Fehlerfreundlichkeit oder Anspruchsrelativierung. Sie stärken die Resilienz und sind insbesondere in einer Kultur notwendig, in der menschliche Werte nicht umfassend gelebt werden.”

QUELLE: http://ab-wissenschaften.de/index.php?id=forschung

Schattenkompetenzen können also sowohl ein Schlüssel dazu sein, mit schwierigen Situationen gut zurecht zu kommen, wie auch die eigene Resilienz (Widerstandskraft) zu stärken. Einige ausgewählte Schattenkompetenzen finden sich in der nachfolgenden Abbildung aus einem Vortrag von Prof. Dr. T. Hinterberger (2014) protokolliert von J. Pflüger unter http://www.ibg.kit.edu/nmr/downloads/Protokoll_Thilo_Hinterberger.pdf:

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Die in dieser Abbildung dunkelblau hinterlegten Fähigkeiten oder Kompetenzen können einem dabei helfen, sich bis zu einem gewissen Grad unabhängig von der Entwicklung in den jeweils aufgezeigten Spannungsfeldern zu machen, und damit dabei unterstützen Freiräume zu sichern, um konsequent den Weg hin zu einem nachhaltigeren Leben zu gehen.

 

Frage 37: Wie stehen eigentlich Felder wie Religion, Weltanschauung oder Spiritualität hierzu?

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In der Weltkunde hier stehen Überlegungen zu Religion, Weltanschauung  und Spiritualität nicht an vorderster Stelle – nicht, da diese nicht für bedeutsam erachtet würden, sondern da der Fokus hier zunächst ein anderer ist. Man könnte argumentieren, dass, da der Planet Erde als Lebensraum der Menschen in Gefahr ist, kontroverse Diskussionen über Weltanschauungen nur dann hilfreich zur Lösung dieser Probleme sind, wenn die Menschen hierdurch näher zusammenrücken, um gemeinsam die bestehenden Probleme zu lösen und um gemeinsam daran zu arbeiten, auch in Zukunft ein menschenwürdiges Leben führen zu können, dessen natürliche Grundlagen durch gemeinsames Handeln dann nicht mehr in Gefahr sind. Es geht darum, an einem Strang zu ziehen. Konflikte halten die Menschheit von diesem Fokus einmal mehr ab. Insoweit wird die Menschheit bedingt durch die Probleme im Umgang mit den natürlichen Ressourcen vielleicht gerade auch dazu gezwungen werden zusammenzurücken; auch über weltanschauliche Konfliktfelder hinweg. Jedenfalls steht die Überwindung von Konflikten zu hoffen. Diejenigen, denen dies hier deutlich zu verkürzt erscheint, finden gegebenenfalls mit den folgenden beiden Quellen

A New Story for a New Economy – To find our Human Place in a Living Universe

http://www.yesmagazine.org/pdf/kortennewstory.pdf

(Korton, 2014)

und

New Models of Business in Society

https://class.coursera.org/bizsociety-001/lecture

  (Freeman, 2014)

lohnende Überlegungen vor, für die sich die folgende Aufgabenstellung anbietet:

Aufgabe XIII:
Vergleiche die beiden vorgenannten Gedankenansätze

1. von Korton (2014)
in Form eines Schriftstückes unter o. g. Link

und

2. von Freeman (2014)
in Form von Videos unter o. g. Link.

Was sind Deiner Ansicht nach wesentliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser beiden Ansätze?

Aus der ersten dieser beiden Quellen stammt auch das folgende Zitat:

“Caring and sharing are the defining traits of morally and emotionally mature humans. These traits represent our true nature and are essential to the health of human Society.”

(Korton, 2014)

Zugleich ist unbestritten, dass dort, wo noch kein menschenwürdiges Leben erreicht wurde, alles hierfür getan werden muss. Im Zuge der Diskussion, die unter www.zukunftscharta.de im Jahre 2014 geführt wird, tritt ein Leben in Würde als Handlungsfeld an vorderster Stelle auf. Als eine Idee, um finanzielle Mittel in Richtung von Menschen zu lenken, die mit einem besonders schweren Schicksal leben müssen, kann es sich anbieten, Veranstaltungen im privaten Kreise wie eine Geburtstagsfeier dafür zu nutzen Spenden zu sammeln. Auf den Bildern ist eine Spendenaktion für Hände für Kinder (www.haendefuerkinder.de) in Verbindung mit einer Geburtstagsfeier unter Erwachsenen festgehalten.

Spendenbox  Fingerpuppen

Auch, wenn man eine solche Spendenaktion natürlich völlig unabhängig davon ins Leben rufen kann, ob man beispielsweise ein streng gläubiger Christ ist oder nicht, so findet sich beispielsweise mit dem Satz Geben ist seeliger denn Nehmen hier auch biblischer Bezug. Ob zukünftig eine gewisse Spiritualität physische und soziale Gegebenheiten als eine Art dritte Säule ergänzt, wie sich bei Andersen (2012, S. 314 ff.) findet, wird sich zeigen. Auch das folgende Zitat mag hier eine für den einen oder anderen hilfreiche Sichtweise beisteuern:

“Die Ökonomie ist durch eine kollektive Täuschung, den Schein des Geldes, verzaubert. […] Diese Verzauberung lässt sich nur gemeinsam, über alle spirituellen Grenzen hinweg, auflösen. Interreligiöser Dialog, Offenheit und Toleranz, kritische Auseinandersetzung mit den Ökonomen und lokale Experimente mit alternativen Lebens- und Wirtschaftsweisen sind wesentliche Schritte dazu.”

(Brodbeck, 2011, S. 3)

Wie sich beispielsweise auch bei Brodbeck (2009) zeigt, fordert Gedankengut aus der Religion – hier des Buddhismus – durchaus die klassische Ökonomie heraus (vgl. Angabe zur Online-Quelle ganz unten). Der Ansatz, dass Individuen als durch rationale Einsicht veränderbar eingestuft werden (Brodbeck, 2009, S. 6), liegt der Weltkunde (https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/) hier insgesamt zu Grunde, da ansonsten die Mühen zu einer Nachhaltigkeitsbildung der Zivilgesellschaft von vorn herein als vergeblich anzusehen wären. Weit hierüber hinaus mag den ein oder anderen Jiddu Krishnamurti in folgendem Video inspirieren:

 

Vielleicht lohnt es sich, beispielsweise mal nach den folgenden Sätzen in diesem Video Ausschau zu halten:

  • So hat der Berg das Selbst vertrieben, wie das Spielzeug das Kind beruhigt hat.
  • Schönheit ist also, wenn das Selbst nicht ist.
  • Lernen schafft seine eigene ungeheure Disziplin.
  • Die Menschheit hat sich mit Furcht abgefunden. Sie war nie imstande die Furcht zu lösen.
  • Aber nie fragen wir uns selbst: Was ist die Kunst des Lebens? Sie ist grösser als jede andere Kunst auf der Welt, die Kunst des Lebens.
  • In der Gegenwart ist die ganze Zeit enthalten, die Zukunft und die Vergangenheit.
  • Also sind Zeit und Denken die Wurzel der Furcht.

Bedenke, es geht hier nicht darum, diese Sätze oder zugehörige Zusammenhänge schon beim Lesen zu bewerten, sondern einfach nur darum, für das Ansehen des Videos zu interessieren und hierin nach den Sätzen Ausschau zu halten. Und ebenso kannst Du nach ganz vielen weiteren Gedanken in diesem Video Ausschau halten und Dich inspirieren lassen, ohne diese gleich und für alle Zeit zu bewerten, abzulehnen oder anzunehmen.

Bei der Gelegenheit und bezogen auf den ersten der Sätze aus dem Video in der Aufzählung oben ein Hinweis: Nicht nur ein Berg, sondern viele andere Dinge mögen für einige Momente “das Selbst vertreiben” können, so beispielsweise für einige auch das Erarbeiten und/oder Lösen von Denksportaufgaben. Naturerlebnisse (hier ‘der Berg’) und Denken (hier ‘Denksport’) können durchaus eine ähnliche Funktion erfüllen. Dies rückt die Ausführungen unter https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/03_konzept/ (Teil 3 der Weltkunde) und dort zu Frage 28 mit Blick auf Lernen und Denken durchaus in ein besonderes Licht. Es wird hier nicht behauptet, dass Denken Naturerlebnisse ersetzen kann, aber es ich durchaus erwähnenswert, dass etwas, das am Schreibtisch machbar ist – nämlich hier Denken und Lernen – auch mal eine ähnliche Funktion wie ein Naturerlebnis erfüllen und uns zugleich – die Ressourcen des Planeten Erde schonend – immateriell wachsen lassen kann. Daher kann es jedem nur mehr als empfohlen werden, sich stetig weiter zu entwicklen und zu lernen, zu lernen, zu lernen, … ohne, dass lernen immer nur für sich allein am Schreibtisch sitzen heißen muss, sondern unterschiedliche Formen annehmen kann 😉

 

Frage 38: Muss ich mich jetzt ständig um Nachhaltigkeit kümmern und ‘darf’ nichts mehr anderes denken und tun?

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Nein, denn wir sind freie Menschen! Auch streng vom Handlungsfeld der Nachhaltigkeit aus gedacht ist richtig: Um wirksam sein zu können, muss man sich auch um sich selber kümmern und dies braucht Zeit für sich sowie am Ende Klarheit über das, was man für sein persönliches Wohlbefinden am Ende wirklich braucht (vgl. insb. Frage 31 oben). Mit sich selber, mit der Gemeinschaft um sich herum und mit der Welt insgesamt in Einklang zu gelangen, ist vielleicht ein Weg, der nie endet und auf dem man immer wieder auch Neues entdecken kann und wird. Ein solcher Weg erfordert unsere Geduld. Manchmal kann es vielleicht helfen, das Leben auch einfach fließen lassen zu können. Manchmal kann es vielleicht notwendig sein, eine Strecke lang eine ‘Änderung’ im Leben mit Selbstdisziplin durchzuhalten, um dann erst nach einer Zeit zu spüren, dass etwas Positives geschieht und wie sich dies anfühlt; für einige ist dies vielleicht ähnlich wie beim Sport treiben, das zunächst Anstrengung erfordert, um sich später wohler zu fühlen. Hier kann wohl nur jeder sich selber auf den Weg machen und seinen eigenen Weg suchen. Einfach mit ein paar Veränderungen beginnen – vielleicht “nur” kleine Dinge -, an denen man mit Beständigkeit dran bleibt, kann ein erster Schritt sein. Und, genau so, wie man sich für eine Veränderung entscheiden kann, kann man sich später wieder dagegen entscheiden – bspw. da man merkt, dass etwas nicht zu einem passt, – um dann anderes Neues ausprobieren. Was wird Dein Weg zu einem nachhaltigeren Leben sein? Was würdest Du heute sagen?

 

Frage 39: Was ist denn aber nun eigentlich mit der Natur?

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Kommen wir gegen Ende der Weltkunde noch einmal zu einem ganz grundlegenden Themengebiet und zwar dem Verhältnis von Mensch und Natur. Gemäß der zu Anfang vorgestellten Zielsetzung (vgl. Frage 1 unter https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/01_einstieg/) liegt der Fokus der Weltkunde auf der Menschheit und deren Lebensgrundlagen. Der Planet Erde und die auf ihm beheimatete Natur wird hiermit im Grunde vereinfachend auf die Funktion als Lebensgrundlage für die Menschheit reduziert, wobei dies einem wertschätzenden Zugang zur und wertschätzenden Umgang mit der Natur keinesfalls entgegen steht. Im Gegenteil: Eine intakte Natur gehört m. E. zu den wünschenswerten Zuständen der Lebensgrundlagen der Menschheit.

Auch vor dem Hintergrund einer solchen Reduktion ist Nachhaltigkeit bereits eine sehr komplexe Themenstellung. Zugleich ermöglicht dies die vereinfachende und dabei aber auch eingängige Sichtweise, dass jeder einzelne über seinen eigenen ökologischen Fußabdruck mit dem Lebensraum Erde verbunden ist und dass im Sinne der unter Frage 1 genannten Zielsetzung ökonomische, soziale und ökologische Aspekte verknüpft zu betrachten sind. Bevor wir mit Blick auf die Natur fortfahren, soll hier zusammenfassend folgendes ins Gedächtnis gerufen werden. In Teil 3 der Weltkunde (https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/03_konzept/) haben wir gesehen: Auch, wenn man technologischer Entwicklung einiges zutrauen und Gedanken zu zukünftigen Entwicklungen hier sicher auch Raum geben sollte, bleibt zur Frage der Reaktion auf den Klimawandel ‘verlässlich’ aus heutiger Sicht nur eine Kombination aus Mitigation und Adaption. Dementsprechend können Dir viele der hier in Teil 4 der Weltkunde beschriebenen Fähigkeiten direkt oder indirekt dabei helfen,

  • so zu handeln, dass der Klimawandel nicht weiter verstärkt (besser natürlich noch abgemildert) wird, bzw. dabei,
  • Deine Fähigkeiten zur Anpassung an nicht zu verhindernde Veränderungen zu stärken.

Wir sollten wohl davon ausgehen können, dass ein bewusster Umgang mit uns, mit der Gesellschaft und mit den natürlichen Ressourcen dieser Erde ein Schlüssel für eine Tür in diese Richtung ist. Jeder von uns kann damit in Zukunft viel tun, wo auch immer das eigene Leben einen in der Vergangenheit hingeführt hat und wo auch immer man herkommt. Auch und gerade mit diesem Fokus betrifft uns Nachhaltigkeit laufend sowie ganz direkt nah bei uns in unserem Alltag und nicht allein mit Blick auf (ggf. weit entfernte) Auswirkungen auf Natur und Tierwelt!

Der Mensch hat sich aus der auf dem Planeten Erde beheimateten Natur entwickelt. Daher nimmt es auch nicht Wunder, dass sich Gedanken zur Unterscheidung zwischen Mensch und Tier und zum Verhältnis von Mensch und Natur bis in das wohl älteste erhaltene Epos der Menschheitsgeschichte hinein finden: Das Gilgamesch-Epos. Beispielsweise ist nach Sedlacek (2013, S. 44 f.), der sich insbesondere auch mit dem Gilgamesch-Epos befasst, Zivilisation – vor dem Hintergrund des Bemühens um Unabhängigkeit von den Launen der Natur – durch die Schaffung einer möglichst konstanten und kontrollierbaren Umgebung für den Menschen charakterisiert (insb. Unabhängig von Jahreszeit, Schwankungen in der  Temperatur, Erntezyklen, Wildbestand). Es ist unmittelbar einsichtig, dass hiermit eine gewisse ‘Entkopplung’ von Mensch und Natur einhergehen kann. Es schadet sicherlich nicht, sich dies und einiges weitere von Zeit zu Zeit vor Augen zu führen. Auch bei Jiddu Krishnamurti im Video unter den Ausführungen zu Frage 37 oben war unser Verhältnis zur Natur bereits Thema [Hervorhebung ergänzt]:  

Long before Christianity they talked about peace on earth. Long before Christianity […] they worshipped trees, stones, animals, nature, lightning, the sun. […] they considered the Earth as the mother to be worshipped, to be concerned, preserved […] not destroyed, as we are doing now.
(Krishnamurti, 1985)

Vor diesem Hintergrund insgesamt kann man dann auch dazu kommen, zeitnah und vor Ort, wo wir leben, zu handeln, um so einen Beitrag zum Erhalt der Natur – zum Erhalt von Ökosystemen, Fauna und Flora – zu leisten. Und gerade weil unser Verhalten große Auswirkungen auf die Zukunft des Planeten und auf die Tiere und Pflanzen hat, macht auch eine Organisation wie der WWF (World Wildlife Fund) auf die Gesamtproblematik aufmerksam:

 

Sicherlich schadet es nicht, sich die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt vor Augen zu führen und sich beispielsweise einige Videos in der folgenden playlist des WWF Deutschland auf YouTube anzusehen und auf sich wirken zu lassen:

 

Wie schon in Teil 1 benannt, steht zu hoffen, dass wir nicht nur allein in der Theorie “keine vollständig entnaturalisierte Kultur” sind – wie sich bei Niedenzu (2014, S. 54) findet – sondern uns auch im realen Leben die Nähe zur Natur bewahrt haben oder wieder erlangen können. Schließlich kann eine allzu große Entfernung zur Natur auch gesundheitlich problematisch sein, wenn wir mit Schatalova (2009, S. 19) von unserer untrennbaren “Verbindung mit der Natur und deren unersetzbare Rolle bei der Bewahrung und Festigung unserer geistigen, seelischen und körperlichen Gesundheit” ausgehen. Spannende Einsichten über Verknüpfungen von Menschen und Natur bietet bspw. Arvay (2015) mit seinem Buch Der Biophilia Effekt. Der Begriff “Biophilia”, den Clemens Arvay hier verwendet, wird Erich Fromm zugeschrieben und später von Edward O. Wilson aufgegriffen, wie sich unter http://www.britannica.com/science/biophilia-hypothesis nachlesen lässt (Rogers, 2015). “Biophilia-Effekt” bedeutet nach Arvay (2015, S. 18) “Naturerfahrung und Wildniss, bedeutet natürliche Schönheit und Ästhetik, Entfesselung und Heilung”. Die Förderung der Fähigkeit, sich nahe bei oder mitten in der Natur wohl zu fühlen und ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen, mag sicher auch ein Weg in Richtung eines nachhaltigeren Lebens sein.

 

Frage 40: Wie geht es denn nun für mich weiter?

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Es mag wohl unendlich viele Möglichkeiten geben, um weiterzumachen und an einem nachhaltigen Leben zu arbeiten. Wenn Dir alles, was Du bis hierher erfahren hast und Dir von der Weltkunde aus ansehen konntest, noch nicht dabei geholfen hat, einen Weg für Dich zu finden, kannst Du für Dich ggf. auch unter einer der nachfolgenden Verknüpfungen etwas entdecken und Dich dort vielleicht anschließen.

Engagiere Dich für Dein Wohlbefinden im Einklang mit der Natur und engagiere Dich für Menschen, die Hilfe brauchen, …

Als Beispiele finden hier Erwähnung:

Tausche Dich mit anderen dazu aus, was Dich bewegt, und zeige gemeinsam mit anderen, dass Dir Nachhaltigkeit wichtig ist, …

Als Beispiele finden hier Erwähnung:

Sorge dafür, dass Nachhaltigkeit an jedem Deiner Tage auf diesem Planeten Bedeutung hat! Teile Dein Wissen, Deine Ziele und Deine Erfolge und Misserfolge mit anderen und tausche Dich aus, … 

Hierzu kannst Du bspw. das WEB nutzen und Dich – neben vielen anderen Möglichkeiten – verbinden mit @sinnmacht (https://twitter.com/sinnmacht), in Facebook umschauen unter Sinnmacht (https://www.facebook.com/Sinnmacht) oder auch Dich hier auf der Seite rechts für den Blog Sinnwissen eintragen.

Informiere Dich weiter über Nachhaltigkeit und hiermit verbundene Gedanken, … 

Folgenden Quellen seien hier als Beispiele und Anregung genannt:

Pflanze die Saat der Nachhaltigkeit …

Vielleicht fragst Du Dich, was mit dem Dreiklang Kraft | Bewegung | Struktur in der nachfolgenden Abbildung gemeint ist?

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    CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

 

Die Weltkunde wird mit folgendem Zitat beendet:

 Folge dem #Rhythmus Deines #Körpers und folge dem Rhythmus Deiner #Seele.
Folge dann dem Rhythmus der #Welt.

Follow the #rhythm of your #body and follow the rhythm of your #soul.
Then follow the rhythm of the #world.

– Ronald Deckert –

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Quellen

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Andersen, D. (2012) GLIMPSE 11-1 –  The Fifth Cultural Step, In: Randers, J. (2012) 2052 – A Global Forecast for the Next Forty Years, A REPORT TO THE CLUB OF ROME COMEMORATING THE 40TH ANNIVERSARY OF The Limits to Growth, Vermont: Chelsea Green Publishing. S. 314-317.

Arvay, C. G. (2015) Der Biophilia Effekt – Heilung aus dem Wald. Wien: edition a.

Ben Shahar, T. (2010) Glücklicher – Lebensfreude, Vergnügen und Sinn finden mit dem populärsten Dozenten der Harvard University, Taschenbuchausgabe, Aus dem amerikanischen Englisch von B. Hickisch. München: Wilhelm Goldmann Verlag.

Bénabou,  R.  &  J.  Tirole  (2006b),  Incentives  and  Prosocial  Behavior,  American  Economic Review  95,  1652‐1678, https://www.princeton.edu/~rbenabou/papers/AER%202006.pdf (zuletzt besucht am 17.7.2016)

Brodbeck, K.-H. (2011) Beiträge zur Grundlegung einer buddhistischen Ökonomie – Vorträge und Aufsätze. 4. Auflage. Gröbenzell.
http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/buddoek.pdf

Brodbeck, K.-H. (2009) Streifzüge durch eine buddhistische Ökonomie. Glocalist 36/2009, S. 6-9.
http://www.fairness-stiftung.de/pdf/buddhistische-Oekonomie.pdf

Bruch, H. & Kunz J. J. (2009) Organisationale Energie durch Personalarbeit freisetzen und erhalten,  Jahrbuch Personalentwicklung: Ausbildung, Weiterbildung, Management, Development.- Köln : Luchterhand – eine Marke von Wolters Kluwer Deutschland, ISSN 1862-2445, ZDB-ID 21734963. – 2009, S. 5-13

Deckert, R. (2006) Steuerung von Verwaltungen über Ziele – Konzeptionelle Grundlagen unter besonderer Berücksichtigung des Neuen Steuerungsmodells, Dissertation, http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2006/2789/pdf/DISSRD.pdf

de Wit, B. & Meyer, R. (2010) Strategy. Process, Content, Context. An International Perspective. 4th ed. Andover (UK): Cengage Learning EMEA.

Englert, H. (2012) Lass los, was dich dick macht. Der 4-Wochen-Coach: Schlank mit der Kraft der Emotionen. München: Gräfe und Unzer.

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Die #Außenstation fragt nicht, warum sie die #Aussenstation ist,
sie ist es einfach.

– Ronald Deckert –

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