Teil 1: Individueller Einstieg

 

Herzlich Willkommen zur

Weltkunde

– Ein Einstieg zum Handlungsfeld Nachhaltigkeit mittels 40 Fragen –

Weltkunde – Startseite – https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/
Teil 1: Individueller Einstieg
https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/01_einstieg/
Teil 2: Weltlebensraum (Kontext) – https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/
Teil 3: Weltlebenswerk (Konzept) –
https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/03_konzept/
Teil 4: Weltwirkung (Kompetenz) – https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/04_kompetenz/

TEIL 1 | Individueller Einstieg | Fragen 1 bis 10

Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
– Seneca –

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Wir steigen hier in Teil 1 der Weltkunde mit zehn Fragen ein. Es gibt wohl kaum eine einzige Annäherung an Überlegungen rund um das Handlungsfeld Nachhaltigkeit, die für alle Menschen gleichermaßen ‘richtig’ ist. Dich persönlich werden vielleicht einige Aspekt oder Fragestellungen mehr und andere weniger interessieren oder berühren. Je nach Deinen persönlichen Talenten, Interessen und Zielen kann sich deutlich unterscheiden, wie Du mit den nachfolgenden Inhalten genau umgehst, und ob Du Dich eher spezifisch und interessengeleitet oder umfassender und Frage für Frage mit dem Thema auseinandersetzen möchtest. Im Zentrum kann dabei stehen, dass Du für Dich – bei allem, was Du schon weißt – einmal mehr einen vertieften Einstieg in das für die Zukunft der Menschheit auf dem Planeten Erde lebenswichtige Handlungsfeld Nachhaltigkeit entdeckst. Hierzu werden

  • Informationen geteilt,
  • Du hast die Gelegenheit, Deinen eigenen “Standort” im Thema zu bestimmen, und
  • Du kannst Dir Perspektiven und Ansatzpunkte Deiner eigenen Wirksamkeit für ein nachhaltiges Leben erschließen.

Jeder soll hier möglichst viel von dem finden können, was er persönlich benötigt, um wirksam zu werden. Sei gespannt! Fangen wir nun einfach an. Dir viel Entdeckergeist beim Durchstreifen und Auskundschaften der Inhalte 😉

 

Frage 1: Worum geht es hier und was ist ein nachhaltiges Leben?

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Es geht darum und das ist hier das Ziel, Dir einen Zugang zu ermöglichen und zwar einen Zugang dazu, was es zu wissen, zu verstehen und zu tun gibt und gilt, um nicht auf Kosten anderer Menschen und nachfolgender Generationen zu leben. Du lebst ein nachhaltiges Leben, wenn Du wirksam bestrebt bist, Deinen Geist, Dein Herz, Deine Seele und Deinen Körper sowie in der Welt das Soziale, das Ökologische und das Ökonomische nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne der gerade formulierten Zielsetzung in Balance zu halten. Dies ist ein Ideal: Was Du auch tust, um dieses Ideal zu erreichen, … es wird immer noch mehr zu tun geben. Die Balance zu finden und zu halten, hört nie auf, … Die Balance zu finden und zu halten ist eine Daueraufgabe. Die Balance zu finden und zu halten ist eine Lebensaufgabe. Und es ist sicher auch nicht für jeden von uns eine einfache Aufgabe. Folgendes Bild unterstützt diese Sichtweise insgesamt (links englisch, rechts deutsch):

imageCC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015 

Jeder von uns hat jeden Tag seines Lebens die Chance, daran mitzuwirken, unseren Umgang mit den Lebensgrundlagen der Menschheit auf dem Planeten Erde zu verändern und neu auszurichten. Denn – wie sich mit den nachfolgenden Ausführungen deutlich zeigen wird -, ist dies aus dem Gleichgewicht geraten. Entsprechend des oben formulierten Zieles, gilt es, die Welt ins Gleichgewicht zu bringen. Ziel ist, den Planeten Erde als Lebensgrundlage für die Menschheit – d. h. die natürlichen Ressourcen für die Menschen, die nach uns kommen, – zu erhalten und daher nachhaltig zu nutzen. Diese Gedanken sind natürlich keineswegs neu. Es wird hier historisch gesehen insbesondere auf Gedankengut aufgesetzt, wie es 1713 durch Hans Carl von Carlowitz in der Sylvicultura Oeconomica, der dort den Ausdruck “nachhaltende Nutzung” (Carlowitz, 1713, S. 105) bezogen auf den Wald verwendet, zum Ausdruck kommt und wie es 1972 durch den ersten Bericht an den Club of Rome, 1987 auf einer UN-Konferenz hierzu in New York mit dem Brundtlandbericht “Our Common Future” und 1992 auf der UN Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro mit der Klimarahmenkonvention geprägt wurde. Aus letzterem Zusammenhang entsteht insbesondere das Konzept einer sogenannten nachhaltigen Entwicklung, wobei die Einstellung hierzu und der Tatendrang in der Bevölkerung recht unterschiedlich ausgeprägt sind. Als Beleg hierfür gelte die nachfolgende Abbildung. Die Gruppen von Michelsen, Grunenberg und Rode (2011, S. 164 ff.) in der Mitte der folgenden Abbildung entstanden in Verbindung mit einem sogenannten Nachhaltigkeitsbarometer aus Daten für die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen.

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Links und recht sind andere Klassifizierungen zum Vergleich dargestellt, die sich ebenfalls bei Michelsen, Grunenberg und Rode (2011, S. 164 ff.) beschrieben finden und denen jeweils andere Untersuchungen (bspw. auch für andere Zielgruppen) zu Grunde liegen (die Färbungen grün, gelb und rot in der Abbildung zeigen dabei gewisse Ähnlichkeiten und keine Identitäten der genannten Gruppen aus den unterschiedlichen Untersuchungen auf). Menschen gehen also – wie bereits diese grobe Einordnung nach Gruppen vermuten lässt – sehr unterschiedlich mit dem Handlungsfeld Nachhaltigkeit um. Zugleich aber gilt es, dass wir für uns alle gemeinsam eine tragfähige Balance bezüglich des Einsatzes der Ressourcen dieses Planeten finden. Dass der Klimawandel eine ernst zu nehmende Entwicklung darstellt, ist mit den aufgezeigten Informationen oben heute in nennenswert großen Teilen der Gesellschaft angekommen (vgl. bspw. auch den Bericht der New York Times zu Beginn des Jahres 2015 unter http://www.nytimes.com/2015/01/31/us/politics/most-americans-support-government-action-on-climate-change-poll-finds.html?_r=0 oder die Auskopplung von Aspekten zum Nachhaltigkeitsbarometer 2014 (Michelsen, Grunenberg, Mader, UNESCO Lehrstuhl Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung, 2015) durchgeführt durch die Leuphana Universität und gefördert von Greenpeace unter https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/studie-nachhaltigkeitsbarometer-energie-klima-20150107.pdf).

In der heutigen Zeit stellt der Wissenschaftsrat (2015) insbesondere den Klimawandel verbunden mit “Großen gesellschaftlichen Herausforderung” heraus, und er ordnet die Bewältigung dieser Herausforderungen – neben der Förderung von Grundlagenforschung als Fortschrittsmotor und einer Unterstützung von Innovationsprozessen – als wissenschaftspolitische Zielvorstellung ein (vgl. http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/4594-15.pdf). Diese Herausforderungen unserer Zeit können wir nur gemeinsam angehen und erfolgreich bewältigen: Der Weltklimarat fordert Handeln vom Individuum bis hin zu Regierungen ein (vgl. http://ar5-syr.ipcc.ch/topic_pathways.php, http://ar5-syr.ipcc.ch/topic_adaptation.php), wobei

  • neben Nationalen Regierungen vor allem auch lokale Verwaltung und der private Sektor angesprochen werden,
  • Verhalten, Lebensstil und Kultur als Einflussgrößen benannt werden und
  • ein holistisch geprägtes Weltbild von Gemeinschaft und Umwelt – lokal und traditionell verankert und wie es beispielsweise Eingeborene pflegen – eine wichtige und zu wenig genutzte Ressource für die Begegnung des Klimawandels sein kann.

Es geht hier nicht darum, dass wir wieder ‘wie Eingeborene leben’, und dies ist hier nicht die Forderung. Gleichwohl können wir viel von Eingeborenen lernen, wie insbesondere auch am 3. Juli 2016 in der Welt am Sonntag berichtet wird und zwar darüber, dass auch Führungskräfte und Hochschullehrer sich damit befassen, wie Naturerfahrungen und Eingeborene einen persönlich weiterbringen (Michler, 2016). Vielleicht ist dies eine gute Stelle, um den Worten von Native American Chief Oren Lyons zuzuhören:

Es sollte uns wichtig sein, dass jeder von uns die Möglichkeit hat, sich nach bestem Wissen und Gewissen – und auch im Lichte verlässlichen Wissens um den Zustand des Planeten ErdeGedanken um sein eigenes Leben und seine eigenen Entscheidungen zu machen und Veränderungen auch erfolgreich umsetzen zu können. Ein nicht unwesentlicher Gedanken dabei ist – wie sich nachfolgend zeigen wird – dass ein nachhaltigeres Leben auch ein glücklicheres Leben bzw. ein Leben mit mehr Wohlbefinden sein kann. Dabei müssen sicherlich nicht alle von uns das gleiche tun, sondern können sich individuell unterschiedlich für sich und für das große Ganze einbringen. Vielleicht ist Dein persönlicher Beitrag dann am größten, wenn Du die oben beschriebene Zielsetzung wirksam mit Deiner Neigung und mit Deiner Eignung verbindest (übrigens: “Eignung” und “Neigung” werden aus den gleichen Buchstaben gebildet!). Jeder kann etwas besonders gut, davon bin ich überzeugt, und idealerweise kann er genau dies dafür nutzen, die Welt um sich herum in Richtung von mehr Nachhaltigkeit zu bringen. Wichtig ist, sich ernsthaft einzubringen. Dies hat auch mit Verantwortung für uns selbst und für andere Menschen zu tun.

An dieser Stelle sei – vor dem Hintergrund der und verbunden mit den bisherigen Ausführungen – eine bewusst zugespitzt und durchaus auch provokative Frage gestellt: Wie kommt es eigentlich, dass man Videos produzieren kann, mittels derer man den Eindruck gewinnt, dass einige Jüngere unter uns Menschen die Dringlichkeit unserer Problem auf dieser Erde mit am besten verstanden zu haben scheinen? Als Beleg dafür, dass dies eine berechtigte Frage ist und sich hierin eine berechtigte These wiederspiegelt, dienen die folgenden Verlinkungen:

 

 

Wer vor den folgenden Fragen zunächst noch einiges Grundlegende zu Nachhaltigkeit lesen möchte, kann beispielsweise auf Pufe (2014) zurückgreifen. Die Angaben zu dieser Online-Quelle finden sich ganz am Ende dieser Seite unter der Überschrift Quellen. Bei Pufe (2014, S. 15 ff.) finden sich unter http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/APuZ_2014-31-32_online.pdf beispielsweise Ausführungen zu Nachhaltigkeitsmodellen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales verbinden. Dass eine tragfähige Verbindung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Überlegungen heute von essentieller Bedeutung ist, erkennt man auch daran, wie Nachhaltigkeit in der Hochschulausbildung angekommen ist: So führt beispielsweise Prof. Dr. Peter Huber (2013) in die Volkswirtschaftslehre mittels Ausführungen unter “Nachhaltige und soziale Marktwirtschaft – Markt, Wettbewerb und Wirtschaftspolitik” ein und stellt ausgehend von der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung (zurückgehend auf Walter Eucken, Freiburger Schule) Überlegungen in Verbindung mit dem Ausdruck “soziale und ökologische Marktwirtschaft” (Hervorhebung ergänzt) an. Dass in diesem Zusammenhang – den einzelnen Menschen betreffend – Geist, Herz, Seele und Körper nicht unbedeutend sind, zeigt sich ausgehend von ganz unterschiedlichen Überlegungen wie bspw. zu (nachfolgend Hervorhebungen ergänzt)

  • “head-heart-hand” oder “[…] the inner place of learning from the head to the heart, and from the heart to the hand” (Scharmer, 2015),
  • “We never look at anything simply … with our brains, with our heart, with our whole being.” (Krishnamurti, 1985)
  • “THE STORY IN MY HEART […] Perhaps most important of all, as indigenous people teach us, Earth is our Sacred Mother, the source of our birth and nurture. We must love and care for her as she loves and cares for us.” (Korton, 2014, S. 11), “I believe that the essential values and understanding of the Living Universe story live in the human heart.” (Korton, 2014, S. 21),
  • “There are four ingredients in true leadership: brains, soul, heart and good nerves.” (Schwab, 2015).
  • “Man muss die Herzen der Manager berühren” von Göran Gennvi, Nature Academy Learning Lab (http://www.naturakademin.se/).
  • “Blue ocean strategy is a strategy that joins analytics with the human dimension of organizations. It recognizes and pays respect to the importance of aligning people’s minds and hearts with a new strategy […]” (Kim, Mauborgne, 2015, S. xv)

Es können auch auf gesellschaftlicher Ebene gedacht vielfältige Perspektiven einfließen. Wie sich bei Piepenbrink (2014) findet, betont Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Jahre 2013, dass sich die Verantwortung für zukünftige Generationen aus Artikel 1 des Grundgesetzes zur Menschenwürde ableite. Oder, folgt man Beck und Grande (2010, S. 196), so wird im Zusammenhang mit der kosmopolitischen Wende deutlich: “Die Opposition zwischen einem >>Wir<<, das hier lebt, und >>die Anderen<<, die dort leben, die geographische, kulturelle, gesellschaftliche und politische Trennung zwischen dem >>Eigenen<< und dem >>Fremden<< zerbricht de facto.”

Hier in der Weltkunde soll zunächst einmal ein ganz pragmatischer Einstieg erfolgen und es seien folgende Links benannt, die – je nach persönlichem Interesse – viele spannende Informationen bieten:

Auch die Entwicklungen rund um die unter http://ec.europa.eu/finance/company-reporting/non-financial_reporting/index_de.htm zugängliche Richtlinie 2014/95/EU sind lesenswert. Schon bis hierher und an den bislang genannten Quellen wird deutlich, dass das Handlungsfeld Nachhaltigkeit insgesamt sehr vielfältig ist und mit einem breiten Spektrum an Informationen aus Wissenschaft und Praxis in Verbindung steht. Folgende Links seien hier zusätzlich empfohlen, mittels derer Daten über die Welt recht anschaulich angesehen werden können:

Bezüglich der Ereignisse und Ergebnisse zur Weltklimakonferenz in Paris im Jahre 2015 sind insbesondere die folgenden Links interessant:

Kommen wir nun zu Frage 2.

 

Frage 2: Muss ich unbedingt erst seitenweise lesen oder kann ich sofort etwas tun?

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Es geht um die Zukunft des Zustands unseres Planeten Erde und um das langfristige Überleben der Menschheit. Daher ist es in jedem Fall gut und richtig, gleich jetzt zu beginnen, nachhaltiger zu leben. Dies ist aber leichter gesagt als getan, denn wir haben uns an vieles gewöhnt, was dem Planeten nicht gut tut, wie bspw. viel und/oder oft mit dem Auto fahren, viel Fleisch essen, weit weg und/oder oft in den Urlaub fliegen, relativ viel Energie verbrauchen usw. usw. Es spricht nichts dagegen, sich einfach jetzt gleich anzusehen, was man alles tun kann, um nachhaltiger zu leben. Hierfür kannst Du Dir in einem ersten Schritt mittels der nachfolgend aufgeführten ausgewählten Aktivitäten, die nach den Begriffen der #BEKBEE-Formel geordnet sind, Anregungen holen:

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CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

 

Bewegung Wieviel und auf welche Weise bewege ich mich?

  • Fahrrad/Bus/Bahn anstelle von Auto nutzen
  • Bahn anstelle von Flugzeug nutzen, Fliegen vermeiden/reduzieren
  • Beteiligung an Gemeinschaftsnutzung wie Car/Bike Sharing (bspw. stadtrad.hamburg.de/), Fahrgemeinschaften bilden
  • Urlaub nahe der Heimat machen
  • Sich körperlich fit halten
  • Regelmäßig eigene Bewegungsmuster hinterfragen/Änderungen umsetzen

Ernährung Wieviel und welche Nahrungsmittel nehme ich zu mir?

Konsum/Besitz Wieviel und was konsumiere und besitze ich?

Energie – Wieviel Energie verbrauche ich?

Engagement Wofür engagiere ich mich?

Auf den ersten Blick mag verwundern, warum hierbei auch soziale Projekte auftreten, jedoch ist zu beachten, dass sozialer Zusammenhalt – der auf vielfältige Weise im Großen und im Kleinen zum Ausdruck kommt – wichtig sein wird, um dem Klimawandel zu begegnen. Es gilt, Ökologie, Ökonomie und Soziales als großes Ganzes zu betrachten, wie bereits auch in den Ausführungen zu Frage 1 zum Ausdruck gekommen ist. Die englische Version der #BEKBEE-Formel ist die #CONNEE-Formula (vgl. https://twitter.com/sinnmacht/status/660711710911823872).

Wenn Du magst, kannst Du jetzt gleich einmal die folgende Aufgabe angehen:

AUFGABE I:
Wenn Du in der Liste an ausgewählten Aktivitäten zur #BEKBEE-Formel oben etwas findest, das Du ab sofort oder in der kommenden Zeit umsetzen möchtest, notiere Dir diese Maßnahmen und trage diese Notizen bei Dir.

Du hast vielleicht gemerkt, dass eine wirklich lange Liste entstehen kann, wenn Du Dich dieser Aufgabe gewissenhaft annimmst. Es sei Dir empfohlen, dass Du Dir ruhig die Zeit nehmen solltest, alles aufzuschreiben, was Dir für Dich sinnvoll erscheint; als eine gute Grundlage für alles, was folgt. Wenn Du dies dann nach und nach erfolgreich umsetzt, wirst Du merken, dass vieles mit der Zeit selbstverständlich wird und Du gar nicht mehr darüber nachdenken musst, sondern es dann einfach tust. Dabei ist keineswegs ausgeschlossen, dass es Dir nachher sogar viel besser geht als vorher. Dies hängt aber sehr davon an, wie Du bislang genau gelebt hast. Lass Dich überraschen 😉

 

Du siehst, dass man ganz verschiedenes tun kann und dass sich die Aktivitäten mit verschiedenen Bereichen des Lebens verbinden lassen. Zudem lassen sich vor allem auch im Internet viele weitere Quellen finden wie bspw.

Im Dokument zu diesem letzten Hinweis hier wird bereits der footprint angesprochen, der in Teil 2 der Weltkunde unter https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/ wieder aufgegriffen wird.

Jetzt liegt die folgende Frage sicherlich nahe, gerade auch da eben viele Menschen schon etwas tun und ein zunehmend nachhaltiges Leben führen.

 

Frage 3: Wie gehen denn andere Menschen damit um, nachhaltiger zu leben?

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Viele Menschen tun bereits etwas, um nachhaltiger zu leben, aber es sind wohl sicherlich noch nicht genug Menschen und es wird – auch wenn sich wohl eine Tendenz in eine gute Richtung abzeichnet – insgesamt noch nicht genug getan. Wenn Du wissen möchtest, wie andere Menschen damit umgehen, nachhaltiger zu leben, kannst Du Dich beispielsweise auch mit verschiedenen Lebensstilen (englisch: lifestyles) beschäftigen. Folgende Liste und zugehörige Videoempfehlungen als ausgewählte Beispiele können hierzu einen Zugang bieten:

  • #HumanitarianAidWorkersandLeaders (Safe lives according to necessity):

Wenn Du magst, kannst Du jetzt gleich auch einmal die zweite Aufgabe angehen:

 

AUFGABE II:
Frage Dich

1. von welchen der Videos oben Du Dich angesprochen fühlst,
2. woran dies liegt und
3. was hieraus möglicherweise für Dich folgt.

Notiere Dir Deine Erkenntnisse und hebe diese gut auf.

 

Es muss hier gar nicht darum gehen, einen ganz neuen Lebensstil anzunehmen. Aber, Menschen mit unterschiedlichen Lebenstilen und Neigungen können sich gegenseitig bereichern, so wie dies beispielsweise Gilgamesch aus dem Gilgamesch-Epos in seiner Freundschaft zu Enkidu erfährt: “Als Gilgamesch Enkidu findet, verändert er sich – aus dem Tyrannen wird der Beschützer seiner Stadt” (Sedlacek, 2013, S. 43). Auch Enkidu verändert sich, aber dazu vielleicht später und an anderer Stelle der Weltkunde mehr. Vielleicht helfen die obigen Anregungen zu Frage 3 dabei, die eigenen Sinne für Menschen zu schärfen, die einem neue Perspektiven eröffnen können. Vielleicht bietet auch das folgende Video Anregung aus Richtung ganz anderer Lebensstile https://vimeo.com/marcogianstefani/karamea.

 

Frage 4: Wird das dann nicht ein ganz anderes Lebensgefühl sein?

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Es kann gut sein, dass sich Dein Leben, wenn Du es nachhaltiger lebst, anders ‘anfühlt’ und mit einem neuen Lebensgefühl verbunden ist. Und, wie mit einigen Lebensstilen, mit denen Du Dich in Aufgabe II oben beschäftigt hast, plausibel ist, gibt es vielleicht nicht nur das eine neue Lebensgefühl, sondern verschiedene neue Lebensgefühle, die man für sich entdecken kann. Jeder kann vielleicht einfach einiges für ihn Neue ausprobieren und erfahren, ob und welches neue Lebensgefühl sich einstellt und wie man dies dann für die Gestaltung seiner Zukunft auch ‘nutzen’ kann. Interviews wie das folgende

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sarah-schill-anstaendig-leben-wie-geht-das-ein-interview-a-982759.html

können eine Hilfe sein. Auch in diesem Interview wird der ökologische Fußabdruck (englisch: ecological footprint) angesprochen, über den Du im Abschnitt unter https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/02_kontext/ mehr erfährst. Heute werden auch in umfassenden Reportagen im öffentlich rechtlichen Fernsehen sehr grundlegende Fragen zu unserer Wirtschaftsordnung gestellt. So fand sich Mitte 2014 beispielsweise der Beitrag Wachstum ist endlich – Brauchen wir eine neue Wirtschaftsordnung? unter dem folgenden Link in der ardmediathek

http://www.ardmediathek.de/tv/artour/Wachstum-ist-endlich-Brauchen-wir-eine/MDR-Fernsehen/Video?documentId=23309150&bcastId=7545220 .

In diesem heute leider nicht mehr zugänglichen Beitrag wurde insbesondere die Bewertung getroffen, dass es nicht mehr nur die “ideologischen Weltverbesserer” sind, die “über eine andere Wirtschaft diskutieren. Es ist die gesellschaftliche Avantgarde, die einen neuen Lebensstil bereits ausprobiert, während der Rest der Welt noch glaubt, dass sie sich an ihm vorbei drehen wird.” Viele Menschen haben begonnen, sich mit den Notwendigkeiten und den Möglichkeiten eines anderen Lebens auseinanderzusetzen.

 

Frage 5: Und wenn ich einfach keine Lust dazu habe, etwas für andere und für unseren Planeten Erde zu tun?

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Es wird Dich hier und manch andern Orts keiner hindern bzw. hindern können, dies so zu sehen oder zu empfinden. Hier in der Weltkunde soll auch keiner ‘bekehrt’ werden. Aber, es sollen Anregungen gegebenen werden dahingehend, dass diese Sichtweise Konsequenzen haben kann, die Dir am Ende gegebenenfalls gar nicht so lieb sind, denn:

  • Wie will man erwarten können, dass andere für einen selber da sind, wenn man nicht für andere da ist?
  • Auf welcher Grundlage will man erwarten können, dass man bekommt, was man zum Leben braucht, wenn man nicht bereit ist, seinen Beitrag dazu zu leisten, seinen Lebensraum zu erhalten?

Fragen wie diese sprechen sehr Grundlegendes an wie beispielsweise auch die folgenden:

  • Ist ein Leben, das sich nur und ausschließlich an eigenen Bedürfnissen (bspw. am eigenen Spaß) orientiert, erstrebenswert oder gibt es anderes, das dem eigenen Leben mehr Sinn geben und Glück bzw. Wohlbefinden befördern kann?
  • Auf was für ein Leben möchtest Du zurückblicken, wenn Du einmal alt ist?
  • Welche ‘Fußspuren’ (englisch: foot prints) möchtest Du auf dem Planeten Erde hinterlassen?

Es ist sicherlich nicht verkehrt sich vor Augen zu führen, was einem diese Fragen und Antworten hierzu persönlich bedeuten und was für Dich gute Antworten auf diese Fragen sein können. Als Hinweis diene hier, dass der Ruheständler Herr Zimmer in einem Video, das Mitte 2014 unter www.zukunftscharta.de einsehbar ist, folgende Sätze spricht:

“Je älter man wird, umso mehr denkt man darüber nach, was hast du gemacht mit deinem Leben? Diese Frage, die beschäftigt mich im Alter: Was hab ich gemacht mit meinem Leben? Das ist die Nachhaltigkeit.”    

Es kann viel Sinn machen, auch in jungen Jahren – eben sobald man hierzu bereit ist – darüber nachzudenken, auf was für ein Leben man später im Alter zurückblicken möchte. Es wird hier im Rahmen der Weltkunde davon ausgegangen, dass man nicht nur für andere Menschen bzw. für den Planeten da sein kann, sondern in einem ausgewogenen Verhältnis insgesamt auch für sich selber. Hierfür kann es hilfreich sei, sich damit zu befassen, was andere Menschen von einem hohen Alter aus betrachtet anders gemacht hätten, wofür sich bei Bronnie Ware (2013) folgende Anhaltspunkte finden:

  • Mut, sich selbst treu zu bleiben
    (statt zu leben, wie andere es erwarten),
  • Nicht zuviel arbeiten,
  • Mut , Gefühlen Ausdruck zu verleihen,
  • Kontakt zu Freunden halten,
  • sich Freude gönnen.

Zugleich kann es persönlich sehr erfüllend sein (Glück/Wohlbefinden/persönlich wachsen, Kreativität, Kooperation, Offenheit für Veränderung, …), sich für eine nachhaltige Welt einzusetzen, wie dies Niki Harre (2012) verdeutlicht:

Die Weltkunde enthält viele Hinweise dazu, die Dir einen Einstieg ermöglichen dahin, ein nachhaltiges Leben für Dich zu entdecken. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass Du Dir die Frage 5 gar nicht zu stellen brauchst, da ein nachhaltiges Leben am Ende erfüllend sein kann. Vielleicht hilft für die Entscheidung zu einem verstärkt nachhaltigen Leben auch der Hinweis, dass es gute Gründe gibt, dass wir mit zunehmendem Alter wohl glücklicher werden (Burke, 2016): https://www.weforum.org/agenda/2016/12/heres-why-were-happier-as-we-get-older.

Frage 6: Ist ein nachhaltiges Leben nicht nur etwas für Reiche (Menschen mit viel Geld), die sich dies leisten können?  

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Nein, dies ist so nicht verallgemeinerbar. Zum Beispiel ist es ein möglicher Weg zu einem nachhaltigeren Leben, ein genügsameres Leben zu führen. Ein genügsameres Leben kann nun zugleich auch ein finanziell günstigeres Leben sein, da man ja dann mit weniger auskommt. Es gibt viele Menschen, die die Erfahrung machen, dass man mit einem genügsameren Leben nicht unglücklich sein muss – im Gegenteil – dass weniger mehr sein und glücklicher machen kann. Es ist sinnvoll, nur das zu konsumieren, was man wirklich benötigt, und sein Glück und seine Zufriedenheit im Schwerpunkt auf anderes denn auf Geld und Konsum zu stützen wie bspw. auf Liebe, Gemeinschaft, Wissen, Bildung, Musik, Naturerleben, u.v.m. Jeder sollte seinen Weg hierhin finden können, wenn er möchte. Diejenigen, die ihren Weg gefunden haben, können anderen helfen, auch ihren Weg zu finden. Hilfe brauchen dabei vor allem diejenigen unter uns Menschen, die nicht das gleiche Glück wie andere unter uns hatten und die irgendwo auf der Welt – und auch hier in Deutschland – mit wenig oder auch mit sehr wenig zurecht kommen müssen oder auf eine andere Weise benachteiligt sind.

Zudem ist natürlich die Frage berechtigt, ob ‘viel Geld haben’ und ‘ein reicher Mensch sein’ das gleiche ist. Vielleicht sind in diesem Zusammenhang auch die Worte von Renate Bähr – Geschäftsführerin bei der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (www.weltbevölkerung.de) – hilfreich, die aus einem unter www.zukunftscharta.de Mitte 2014 einsehbaren Video stammen:

“Was macht eigentlich ein Leben auch lebenswert und lebensfreudig. Ich denke, das kommt uns hier sehr häufig abhanden. Wir sind hier so auf materielle Werte fixiert, dass der wahre Sinn des Lebens, glaube ich sehr häufig verloren geht, was unser Leben auch sehr arm macht.”    

Also, sicherlich ganz wichtige Fragen: Was ist Reichtum?, Worin liegt Lebenssinn? und Gibt es so etwas wie eine Sinngesellschaft, die sich an die Kompetenzgesellschaft anschließt (vgl. auch https://sinnwissen.wordpress.com/2016/12/23/kompetenzgesellschaft/)? … Dafür, dass sich Menschen auch in ferner Zukunft derartige Fragen überhaupt stellen können, sollten wir uns sicherlich auch hier in der Weltkunde mal die folgende Frage stellen.

 

Frage 7: Sind der Planet Erde und die Menschheit überhaupt noch zu retten?  

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Ja, davon müssen wir heute ausgehen. Der Planet Erde, den Du Dir in seiner Schönheit von der Raumstation ISS im Livestream betrachtet erreichbar unter einem Link, den Du hier findest

https://sinnwissen.wordpress.com/earth-view/

ansehen kannst, und sein Erhalt sollten uns Menschen wohl jede Mühe Wert sein. Wir müssen zugleich wohl davon ausgehen, dass der Planet Erde und damit auch unsere Lebensgrundlagen sich bedingt durch den menschlichen Einfluss verändern werden. Hierüber erfährst Du in den folgenden Teilen der Weltkunde Grundlegendes.

 

Frage 8: Ist der Begriff ‘Nachhaltigkeit’ nicht schon etwas ‘abgedroschen’ und ‘aus der Mode’ geraten?   

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Mit dem Begriff ‘Nachhaltigkeit’ wird ein heute sehr wichtiges Handlungsfeld bezeichnet. Die Gedanken die hiermit in Verbindung stehen, und das, was letztlich für uns alle und für die zukünftige Lebensweise der Menschheit auf dem Spiel steht, sind zu bedeutsam, als dass man sich von Überlegungen über Mode oder nicht Mode und ähnlichem aufhalten lassen kann und sollte. Nachhaltigkeit ist keine Mode! Nachhaltigkeit ist eine Haltung.

KeineMOde
CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Das folgende Video mit dem Titel Die ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit – Von Verantwortungen und Chancen im Zusammenhang mit der Zukunftscharta (www.zukunftscharta.de) liefert nur einen unter vielen Hinweisen darauf, dass gegenwärtig mit dem Begriff Nachhaltigkeit ein – für den Planeten Erde und für uns als Gesellschaft, die auf ihm lebt, – lebenswichtiges Handlungsfeld angesprochen wird:

 

Der in diesem Film angesprochene Begriff Anthropozän geht auf den Nobelpreisträger Paul Crutzen zurück und steht für eine Zeitspanne in der Erdgeschichte, in der der Mensch die Geschehnisse auf dem Planeten Erde entscheidend prägt (vgl. auch www.zeit.de/2013/50/anthropozaen-paul-crutzen und Teile von https://sinnwissen.wordpress.com/2016/12/23/kompetenzgesellschaft/).

  

Frage 9: Spielt Bewusstsein für sich, für die Beziehung zu anderen Menschen und für die Umwelt eine Rolle?  

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Die Antwort auf diese Frage hängt sicher davon ab, was man unter Bewusstsein genau versteht. Ganz einfach gesprochen kann man wohl sagen, dass es Menschen gibt, die ‘bewusster’ mit sich umgehen als andere (bspw. sich bewusster ernähren und Sport reiben, usw.). Mit Bewusstsein speziell für die Umwelt geht sicherlich auch einher, sich darüber bewusst zu sein, dass die Geschehnisse in der Natur ihren eigenen Gesetzen und ihrer eigenen Dynamik folgen. Der folgende Film stellt ein Beispiel vor, anhand dessen einmal mehr deutlich wird, dass die Geschehnisse in der Umwelt auf vielfältige Weise verknüpft sind, und dass Veränderungen Zeit benötigen, um Wirkungen zu zeigen:

 

Im Zusammenhang mit dem Living Planet Report 2014 stellt Marco Lambertini vom WWF eine positive Entwicklung und ein steigendes Bewusstsein (“Growth of Awareness”) und Engagement vor allem auch in der Zivilgesellschaft bezogen auf anstehende Probleme auf diesem Planeten mit Blick auf die Überausnutzung der planetaren Ressourcen fest:

 

Marco Lambertini beschreibt in diesem Video auch die Notwendigkeit, dass die Menschen sich verbinden sowie gemeinsam Planen und Zusammenarbeiten müssen, um die Probleme dieser Welt zu lösen. Es muss uns bewusst sein, dass hierbei alle Sektoren, der öffentliche Sektor, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft, werden zusammenwirken müssen. Ein erster Schritt kann sein, sich im Internet auszutauschen. Menschen treffen sich jedoch vor allem auch im realen Leben, um etwas über Nachhaltigkeit und über Bewusstsein zu lernen. Natürlich gibt es viele Ansatzpunkte in Verbindung mit Bewusstsein und vielleicht lohnt es sich einmal in der eigenen Umgebung Ausschau zu halten und in der Region zu beginnen. Auch in den nachfolgenden Teilen der Weltkunde finden sich Hinweise hierzu. Vielleicht ist jedoch an dieser Stelle für Dich auch schon ein guter Zeitpunkt gekommen, um Dich mit der folgenden Aufgabe auseinanderzusetzen:

 AUFGABE III:
Sieh Dir das folgende Bild an und überlege Dir für jede der sechs Achsen, die Du dort siehst, jeweils zwischen 0% (in der Mitte) und 100% (außen) wie gut es um den jeweiligen Bereich bestellt ist.
Wo würdest Du Deine sechs Kreuze setzen?

Unter dem Bild findest Du Fragen in deutscher Sprache, die Dir das Bild weiter verdeutlichen.

Anmerkung: Hast Du bemerkt, dass einige Begriffe in folgendem Bild bereits oben zu Frage 1 aufgetreten sind?

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CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015
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zur Unterstützung für die Aufgabe für die rechte Seite:

  • YOUR BODY – Wie geht es Deinem Körper zwischen 0% (sehr schlecht) und 100% (sehr gut)? 
  • YOUR MIND – Wie geht es Deinem Geist zwischen 0% (sehr schlecht) und 100% (sehr gut)? 
  • YOUR HEART/SOUL – Wie geht es Deiner Seele/Deinem Herzen zwischen 0% (sehr schlecht) und 100% (sehr gut)? 

zur Unterstützung für die Aufgabe für die linke Seite:

  • EARTH’s RESSOURCES – Werden die natürlichen Ressourcen der Erde nachhaltig genutzt zwischen 0% (gar nicht) und 100% (nachhaltig)?  
  • WORLD ECONOMY – Inwieweit agiert die Weltwirtschaft nachhaltig zwischen 0% (gar nicht) und 100% (nachhaltig)? 
  • WORLD SOCIETY – Wie geht es den Menschen auf der Welt insgesamt zwischen 0% (sehr schlecht) und 100% (sehr gut)?    

Für Deine eigenen sechs Kreuze kannst Du dieses Bild ohne Kreuze nutzen:

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CC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

Schau Dir das Ergebnis aus dieser Aufgabe an und Frage Dich, ob dies genau so sein muss und bleiben soll, oder ob Du etwas verändern möchtest? Entlang der weiteren Teile der Weltkunde kannst Du Dich einmal fragen, ob sich Deine Sicht auf Deine Bewertung während der Beschäftigung mit den Inhalten verändert. Wenn für Dich noch recht ‘verschwommen’ ist, was die 100%/100%/100% jeweils bedeuten können und sollen, dann bist Du hier genau richtig, denn: Die Weltkunde hilft Dir anhand von 40 Fragen zu verstehen, wie es der Erde geht und wie es Dir geht. Und, auch wenn Du schon eine gute Vorstellung hierzu hast, mag durch die Beschäftigung mit der Weltkunde Deine Sicht mit einigen Informationen angereichert werden können. Unter https://sinnwissen.files.wordpress.com/2015/03/sinnwissen-karte.pdf findest Du eine Datei, mit der Du die Sinnwissen-Karte ausdrucken kannst (Vorderseite und Rückseite zum beidseitigen Ausdruck und nachfolgendem Ausschneiden), um diese beispielsweise Deinen Freunden zu geben und zu fragen, wo sie ihre Kreuze machen würden.

 

Frage 10: Kann ich mit einem nachhaltigen Leben insgesamt denn auch glücklicher werden?

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Dies ist vielleicht eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Sicherlich gibt es viele Menschen, die sich bereits auf den Weg zu einem nachhaltigeren Leben aufgemacht haben oder auch ‘immer schon’ bzw. seit längerem recht nachhaltig leben und die zugleich den Eindruck vermitteln, dass sie glücklich sind. Und zweifelsohne gibt es Einflussgrößen auf Glück, die Menschen beschreiben, wie beispielsweise ein erfülltes Familienleben, einen Freundeskreis, das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun, Neues lernen zu dürfen, usw., die man erleben und ‘pflegen’ kann, ohne dabei den Planeten Erde über alle Maßen zu belasten. Für den einen oder anderen mögen beispielsweise die Überlegungen von Jean-Pol Martin (2014) einen hilfreichen Ansatz darstellen, der insbesondere Selbstverwirklichung, Sinn und die Verarbeitung von für unser jeweiliges Gehirn wertvollen und komplexen Informationen als mit Einfluss auf unser Lebensglück versehen versteht – einige Informationen und verlinkte Videos hierzu finden sich in Teil 3 der Weltkunde: https://sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/03_konzept/. Dort wird die Verknüpfung von Bildung mit persönlichem Wachstum herausgestellt, die sich mit folgendem Zitat aus Willcox, Sarma und Lippel (2016, S. 2) mit Freude (“enjoyment”) und Lebensunterhalt (“livelihood”) verbindet:

The goals of educators and institutions vary, but share a common core: to enable students to grow as human beings, to master the topics they are learning, to enjoy and appreciate these topics, and to learn to apply them in life for enjoyment and for a livelihood.” [Hervorhebung ergänzt]

Was auch immer ganz genau unter Glück verstanden wird, es gibt genügend Hinweise darauf, dass materieller Wohlstand nicht per se glücklich macht. So berichtet der Harvard-Dozent Tal Ben-Shahar (2010, S. 12 f.) davon, dass der Anteil der Briten, die angeben glücklich zu sein, von 1957 bis 2005 von 52% auf 36% gesunken ist, wobei sich in diesem Zeitraum der (materiell bemessene) Wohlstand verdreifacht hat. Und Ben-Shahar (2010, S. 13) stellt fest:

“Nicht nur der materielle Wohlstand wird immer größer, auch die Anzahl der Depressionen nimmt zu. Obwohl unsere Generation in den meisten westlichen Ländern und in einer wachsenden Zahl von Ländern im Osten wohlhabender ist als frühere Generationen, sind wir deswegen nicht glücklicher.” [Hervorhebung ergänzt]

Allerdings ist eine Art ‘Rezept zum Glücklichsein’ nicht in Sicht und so muss wohl jeder, der möchte, seinen eigenen Weg finden, glücklich zu werden. Vielleicht möchte die oder der eine oder andere dabei auch einen Weg verfolgen in Richtung von Wohlbefinden, wie Martin Seligman (2014) dieses auf Basis von Elementen wie positive Gefühle, Engagement/Flow, Sinn, Zielerreichung/Erfolg/Könnerschaft und positive Beziehungen erörtert. Auch Waldinger (2015) betont auf Basis einer langjährigen Studie, dass gute Beziehungen bzgl. Wohlbefinden und Gesundheit ein gutes Leben ausmachen (vgl. http://www.ted.com/talks/robert_waldinger_what_makes_a_good_life_lessons_from_the_longest_study_on_happiness). Was wird Dein Weg sein? Vielleicht kann Dir die Weltkunde von Sinnwissen ein paar Schritte dabei weiterhelfen, dass Du Dich auf Deinen Weg machen kannst.

Nun könnte man sich zu all diesen zehn Fragen in Teil 1 der Weltkunde sofort und spontan eine Meinung bilden und vielleicht bereits auch schon nur aufgrund der oben gegebenen und verlinkten Informationen schnell und ‘unkompliziert’ entscheiden, wie man mit dem wichtigen Handlungsfeld ‘Nachhaltigkeit’ für sich persönlich umgehen möchte und ob und wie man wohl sein Leben in Zukunft nachhaltig(er) führt. Hiermit gleich heute zu beginnen ist auch gut, zugleich sei hier ein Hinweis von Tal Ben-Shahar (2010, S. 15) mit Rückgriff auf Oliver Wendell Holmes gegeben, der ganz generell davor warnt, es sich zu einfach zu machen:

Oliver Wendell Holmes, Richter am Obersten Gerichtshof, hat einmal bemerkt: >>Ich gebe nichts auf eine Vereinfachung, bevor man sich mit den komplexen Zusammenhängen befasst hat, aber mein letztes Hemd für eine Einfachheit, nachdem die ganze Komplexität eines Sachverhalts berücksichtigt wurde. << Holmes interessierte sich für eine Einfachheit, die sich dann einstellt, wenn man gesucht und nachgeforscht, Dinge gründlich durchdacht und getestet hat. Er hielt nichts von unbegründeten Allgemeinplätzen und Behauptungen aus dem Stegreif.” [Hervorhebung ergänzt]

Dies ist durchaus auch ein Plädoyer dafür, sich mit den folgenden Abschnitten

imageCC BY-NC-ND 4.0 Lizenz – Ronald Deckert – 2015

zu beschäftigen, um das Handlungsfeld Nachhaltigkeit besser kennen zu lernen und die Möglichkeiten der eigenen Wirksamkeit hierin noch umfassender zu entdecken und zu verstehen. Dies schließt nicht aus, dass man am Ende wieder hier am Anfang (bspw. bei den oben zu Lebensstilen verlinkten Videos) ankommt, und dann noch ‘wohlinformiertere’ Entscheidungen für sich persönlich trifft.

Dies alles soll hier für den Moment genügen, um mittels Fragen, Hinweisen, Videos und Aufgaben eine erste individuelle Annäherung an das Handlungsfeld zu erhalten. Idealerweise sollte spätestens an dieser Stelle der Austausch in einem Forum oder auch in mehreren Foren möglich sein. Dies ist auf dieser Plattform allerdings noch nicht möglichDaher wird hier zum Abschluss für diesen Abschnitt auf Tal Ben-Shahar (2010, S. 34) verwiesen und nachfolgend eine hierauf bezogene Aufgabe gestellt:

Untersuchungen von Robert Emmons und Michael McCullough zeigen, dass wir uns körperlich und emotional wohler fühlen, wenn wir uns immer wieder die Dinge vor Augen führen, für die wir dankbar sind. Die Versuchspersonen, die ein Dank-Tagebuch führten – also mindestens fünf Dinge pro Tag aufschrieben, für die sie dankbar waren -, genossen einen hohen Grad an körperlicher und emotionaler Zufriedenheit.

AUFGABE IV:

“Schreiben Sie jeden Abend vor dem Schlafengehen mindestens fünf Dinge auf, die Sie glücklich gemacht haben – und für die Sie daher dankbar sind. Es spielt keine Rolle, wie bedeutend oder unbedeutend diese Angelegenheiten zu sein scheinen. Es kann ein leckeres Essen sein, ein gutes Gespräch mit einem Freund, ein gelungenes Projekt bei der Arbeit oder eine spirituelle Erkenntnis.

Wenn Sie diese Übung regelmäßig ausführen, werden Sie sich naturgemäß wiederholen, aber das ist nicht weiter schlimm. Wichtig ist nur, dass trotz der Wiederholung Ihre Gefühle frisch bleiben. Machen Sie sich klar, was jeder einzelne Punkt, den Sie aufschreiben, für Sie bedeutet, und nehmen Sie das Gefühl wahr, das mit ihm verknüpft ist. Lassen Sie sich ruhig Zeit dabei! Wenn Sie diese Übung regelmäßig machen, lernen Sie, das Positive in Ihrem Leben immer mehr zu schätzen, anstatt es einfach als >>gegeben<< zu betrachten.

(Ben-Shahar, 2010, S. 34 f.) 

Vielleicht versuchst Du es einmal mit dieser Aufgabe und sammelst Deine eigenen Erfahrungen hierzu, denn: ‘Probieren geht über studieren’ mag auch für die Suche nach einem nachhaltigeren Leben einen wahren Kern besitzen. Sich bewusst der Frage zu stellen, wofür man dankbar ist, mag auch dabei helfen, unseren heutigen Lebensumständen Wertschätzung entgegen zu bringen und diese nicht per se für selbstverständlich hinzunehmen. Folgt man der Analyse von Ortwin Renn (2014), so geht es uns Deutschen nämlich durchschnittttlich Jahr für Jahr immer besser. Dies kann ein guter Grund für Dankbarkeit sein.

Gleichwohl die Weltkunde sich weder der einen noch der anderen Weltreligion verschreibt, sollen die Ausführungen zu Frage 10 mit dem folgenden Zitat von Brodbeck (2010, S. 8 f.) im Zusammenhang mit seinen Ausführungen “Grundlagen der buddhistischen Wirtschaftsethik” und mit einem Buddhismus, den er nicht als Religion im Abendländischen Verständnis, sondern als Wissenschaft des Geistes versteht, beendet werden:

“Der große buddhistische Gelehrte Santideva (7.-8. Jh.) sagte: “Die unglücklich sind in der Welt, sie alle sind es durch das Verlangen nach eigenem Glück. Die glücklich sind in der Welt, sie alle sind es durch das Verlangen nach dem Glück der anderen.””

Ebenso wie der Umgang mit anderen – und damit das Soziale – sind für die Weltkunde Fragen der Beziehung des Menschen zur Natur von Bedeutung und es steht zu hoffen, dass wir nicht nur allein in der Theorie “keine vollständig entnaturalisierte Kultur” sind – wie sich bei Niedenzu (2014, S. 54) findet – sondern uns auch im realen Leben die Nähe zur Natur bewahrt haben oder auch wieder erlangen können. Spannende Einsichten über Verknüpfungen von Menschen und Natur bietet bspw. Arvay (2015) mit seinem Buch Der Biophilia Effekt, das später in der Weltkunde aufgegriffen wird.

Bevor unten nun noch die Literaturquellen angegeben sind, sollen an dieser Stelle einige Videos die Möglichkeit eröffnen, sich audiovisuell gestützt weitere Perspektiven auf das Handlungsfeld insgesamt zu eröffnen. Folgende Beispiele für Projekte gehen über die Deutschen Grenzen deutlich hinaus. Das erste Beispiel stammt aus der Kakaowirtschaft und zeigt auf, dass vielfältige Perspektiven und Aspekte aus Ökonomie, sozialen Gegebenheiten und Ökologie zusammenspielen können:

 

Und das zweite Video zeigt ein Beispiel für eine spezielle Lieferkette für Chakhs:

 

Das dritte Video mit Ann-Kathrin Linsenhoff macht einmal mehr deutlich, dass es in manchen Situationen zunächst um die Bereitstellung nötigster Hilfe geht, die dann in eine nachhaltige Entwicklung übergehen kann:

 

Und das vierte Video zeigt Sonderburg in Dänemark und findet sich im Jahr 2014 auf der Seite www.projectzero.dk verlinkt, die deutlich macht, was diese Region sich vorgenommen hat:

 

Und das fünfte Video, das in einem gemeinsamen Projekt von WWF und Robert Bosch Stiftung entstanden ist, zeigt, dass man “Klimawandel” und die Botschaft, die Erwärmung der Erde möglichst auf 2 Grad Celsius zu beschränken, von der viele sicherlich auch schon einmal gehört haben, auch mal anders aufbereiten kann:

 

Es gibt viele Wege, selber für eine nachhaltige Entwicklung auf der Erde wirksam zu werden wie beispielsweise das Überdenken und die Umstellung der eigenen Lebensweise, die Initiierung eigener Projekte oder auch das Mitwirken an sowie die finanzielle Unterstützung von Projekten anderer Menschen.

 

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Quellen

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Arvay, C. G. (2015) Der Biophilia Effekt – Heilung aus dem Wald. Wien: edition a.

Beck, U. & Grande, E. (2010) Jenseits des methodologischen Nationalismus – Außereuropäische und europäische Variationen der Zweiten Moderne, Soziale Welt, Jg. 61, Heft 3/4, S. 187-216, http://www.soziale-welt.nomos.de/fileadmin/soziale-welt/doc/Aufsatz_SozWelt_10_3-4.pdf (zuletzt abgerufen am 28.3.2016)

Ben Shahar, T. (2010) Glücklicher – Lebensfreude, Vergnügen und Sinn finden mit dem populärsten Dozenten der Harvard University, Taschenbuchausgabe, Aus dem amerikanischen Englisch von B. Hickisch. München: Wilhelm Goldmann Verlag.

Brodbeck, K.-H. (2010) Grundlagen der buddhistischen Wirtschaftsethik, in: Forum Wirtschaftethik 18, 1, S. 40-47, http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/buddhwiethik.pdf (zuletzt abgerufen am 27.09.2015)

Burke, J. (2016) A little perspective: why we become happier as we get older | World Economic Forum. WEF. URL: https://www.weforum.org/agenda/2016/12/heres-why-were-happier-as-we-get-older (zuletzt abgerufen am 08.01.2017)

Carlowitz, C. (1713) Sylvicultura Oeconomica, Oder Haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung Zur Wilden Baum-Zucht, Leipzig, http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/85039/127/0/ (zuletzt abgerufen am 27.09.2015)

Harre, N. (2012) Psychology for a Better World – Strategies to Inspire Sustainability, https://www.psych.auckland.ac.nz/en/about/our-staff/academic-staff/niki-harre/psychologyforabetterworld.html (18.7.2016)

Huber, P. (2013) Nachhaltige und soziale Marktwirtschaft – Markt, Wettbewerb und Wirtschaftspolitik, einführendes Studienheft zur Ausbildung von VWL für angehende Betriebswirte in Bachelor-Studiengängen, Europäische Fernhochschule Hamburg

IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change (2014) Climate Change 2015 – Synthesis Report – Summary for Policy Makers. http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/syr/AR5_SYR_FINAL_SPM.pdf (zuletzt abgerufen am 27.09.2015)

Kim, W. C. & Mauborgne, R. (2015) Blue Ocean Strategy – How to Create Uncontested Market Space and Make the Competition Irrelevant (Expanded edition), Boston: Harvard Business Review Press.

Korton, D. (2014) A New Story for a New Economy – To find our Human Place in a Living Universe, http://www.yesmagazine.org/pdf/kortennewstory.pdf (zuletzt abgerufen am 05.05.2016)

Krishnamurti, J. (1985) “Washington Talks” 1985 1/2 (deutsche UT), https://youtu.be/bFjTQDaSAEE (zuletzt abgerufen am 31.07.2016)

Meadows, D.H. & Meadows, D.L. & Randers, J. & Behrens, W.W. (1972). The Limits to Growth. A Report for THE CLUB OF ROME’s Project on the Predicament of Mankind. New York: Universe Books. Verfügbar unter: http://www.donellameadows.org/wp-content/userfiles/Limits-to-Growth-digital-scan-version.pdf (Datum des Abrufs: 18.5.2016)

Martin, J.-P. (2014) Jeanpol/Menschenbild, Wikiversity, http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Menschenbild

Michelsen, G. & Grunenberg, H. & Mader, C. | UNESCO Lehrstuhl Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung, Leuphana Universität Hamburg (2015) Die Entscheidungsträger/-innen von morgen unterstützen die Energiewende bereits heute nachdrücklich, Stand 01/2015, https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/studie-nachhaltigkeitsbarometer-energie-klima-20150107.pdf

Michelsen, G. & Grunenberg, H. & Rode, H. (2011) Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer – Was bewegt die Jugend? – Ergebnisse der bundesweiten Repräsentativbefragung und einer qualitativen Explorativstudie, Juni – Juli 2011. Bad Homburg: VAS-Verlag.

Michler, I. (2016) Was Manager von den Massai lernen können. Welt am Sonntag, Nr. 27, 3. Juli 2016

Niedenzu, H.-J. (2014) Die Genese der Normativität. Natur und Geist im Bildungsprozess der Normativität, in: Struktur des Denkens – Studien zur Geschichte des Geistes, Dux, G. & Rüsen, J., Wiesbaden: Springer.

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Pufe, I. (2014) Was ist Nachhaltigkeit?  – Dimensionen und Chancen, In: APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte, 64. Jahrgang, 31-32/2014, S. 15-21, http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/APuZ_2014-31-32_online.pdf (zuletzt abgerufen am 05.05.2016)

Renn, O. (2014) Das Risikoparadox – Warum wir uns vor dem Falschen fürchten, FORUM FÜR VERANTWORTUNG, Frankfurt am Main: Fischer Verlag.

Rogers, K. (2015) Biophilia hypothesis. Encyclopaedia Brittanica. http://www.britannica.com/science/biophilia-hypothesis (zuletzt abgerufen am 27.09.2015)

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Scharmer, O. (2015) MITx u.lab: Education As Activating Social Fields. http://www.huffingtonpost.com/otto-scharmer/mitx-ulab-education-as-ac_b_8863806.html (zuletzt abgerufen am 25.12.2015)

Sedlacek, T. (2013) Die Ökonomie von GUT und BÖSE. 3. Auflage. München: Wilhelm Goldmann Verlag.

Seligman, M. (2014) Flourish – Wie Menschen aufblühen. Die positive Psychologie des gelingenden Lebens. München: Kösel.

Schwab, K. (2015) 47 quotes on worth repeating https://twitter.com/wef/status/668838458178301952 (zuletzt abgerufen am 25.12.2015)

Waldinger, R. (2015) What makes a good life? Lessons from the longest study on happiness, TEDxBeaconStreet, http://www.ted.com/talks/robert_waldinger_what_makes_a_good_life_lessons_from_the_longest_study_on_happiness (zuletzt abgerufen am 30.12.2015)

Willcox, K. E. & Sarma, S. & Lippel P. H. (2016) Online Education: A Catalyst for Higher Education, Online Education Policy Initiative, Final Report, Cambridge: Massachusetts Institute of Technology, https://oepi.mit.edu/sites/default/files/MIT%20Online%20Education%20Policy%20Initiative%20April%202016_0.pdf (zuletzt abgerufen am 27.06.2016)

Willer, P. (2015) Should happiness be a corporate goal? https://agenda.weforum.org/2015/12/should-happiness-be-a-corporate-goal/

Wissenschaftsrat (2015) Zum wissenschaftspolitischen Diskurs über Große gesellschaftliche Herausforderungen – Positionspapier. http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/4594-15.pdf (zuletzt abgrufen am 27.09.2015)

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